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Vom Fragenden mit einem Stern ausgezeichnet


 
•  Schrecklicher Traum: Was hat er zu bedeuten?
Hilfreichste Antwort · 11.01.2017 · 17
Hmmmm... - die Traumsymbolik ist zum Teil kulturellen Unterschieden unterworfen, aber einige Symbole sind kulturübergreifend gleich. Z.B. symbolisiert ein Kubus/Würfel oder ein Haus den Träumenden selbst, völlig egal, welcher Kultur der Träumende angehört. Wie Tod den Abschluss von etwas Altem bedeutet, Feuer auf Reinigung hinweist und Wasser auf die Welt der Gefühle.
Bist du derzeit in einer Veränderungsphase und ein bisschen besorgt, dass neue Einflüsse deine alten 'Werte' überlagern bzw. überlagert haben? Dein Traum könnte nämlich auf so etwas hindeuten.
Das Wohnzimmer symbolisiert dein bewusstes in deinem persönlichen Umfeld (Familie, Freundeskreis) und der Rückzug nach oben könnte auf eine Veränderung hindeuten, die du nicht bewusst mitgekriegt hast.

Und was heißt schon 'nur ein Traum' - wir verarbeiten vieles in Träumen, die Frage ist nur, wie wir sie 'lesen'. Was einem ein Traum zu sagen hat, hängt ja auch vom Träumenden ab, wichtig find ich einfach, dass man einen Traum nicht 1:1 deuten kann. Natürlich gehts in den seltensten Fällen um sowas wie prophetische Träume, aber das interessiert mich eh nicht, ich wills eh nicht wissen. Aber Hinweise darauf, womit ich unterbewusst beschäftigt sind, finde ich garnicht übel.
Bei mir ist das schon einige Jährchen her, dass ich mich näher damit befasst hab, aber ein paar Grundkenntnisse hab ich mir bewahrt bzw. frisch ich immer mal wieder auf - das hat michr schon einige Male geholfen. Trotzdem bin ich Welten davon entfernt, einen Traum von anderen mal eben korrekt zu deuten, aber ich denke, dass eine grobe Richtungsvorgabe vielleicht schon hilft.
Zu den anderen Antworten sage ich hier einfach mal....
nix
•    2 2 Kommentare
Kommentar von samilein400 , 11.01.2017
Wenn Selbstbewusstsein aneignen zu Veränderungen dazu zählt, dann ja. Ansonsten eher nicht wirklich, obwohl ich doch tatsächlich meine Haarfarbe ändern will, aber dass dies so bedeutend ist, bezweifle ich dann doch. Vor Kurzem habe ich auch von einem gigantischen Brand in einer Schule geträumt.
0
Kommentar von ancanei , 11.01.2017
Aber ja!
Das Ausbilden von einem gesunden Selbstbewusstsein verändert schließlich alles - die eigene Sicht der Welt, den eigenen Umgang und damit im Grunde die ganze Welt (also deine Welt, dein Umfeld).
Das würde auch hervorragend zu den 'Eltern' passen, die sich das wehrlos haben gefallen lassen - eben das vorherige schwache Selbstbewusstsein, das wahrscheinlich in deiner Kindheit wurzelt. Und das wird von der nächsten Generation abgelöst.
1
•  Warum hat die Politik noch nichts gegen den Klimawandel unternommen?
Hilfreichste Antwort · 09.01.2017 · 11
So irrsinnig es sich auch anhört:
1. Weil keiner weiß wie
2. Weil es rein wirtschaftlich nicht machbar ist
3. Weil keiner wirtschaftlich zurückstecken will
4. Weil die ach so klugen Staatsführer mit den ach so klugen Ratgebern glauben, mit der Natur über wirtschaftliche Interessen verhandeln zu können (gehts NOCH idiotischer?)
5. Weil keiner - weder die oben noch die unten sich vorstellen kann, dass eine völlig andere Wirtschaftsordnung überhaupt möglich ist
6. Weil die wenigsten begriffen haben, wie enorm wichtig der Erhalt von Lebensraum Erde ist
7. Weil noch kaum einer begriffen hat, wie eng es mittlerweile ist, überhaupt noch die Biege kriegen zu können.
8. Und weil sie noch nicht begriffen haben, dass sie unweigerlich an die Wand gestellt werden, wenn die Masse WIRKlich begreift, was für ein Verbrechen sie begangen haben. Dagegen ist selbst das Wirken des kleinen charismatischen und idiotischen Hitler ein feuchter Furz. Der hat nur einige vernichtet, die Politiker von heute vernichten (möglicherweise) den Lebensraum für alle. Und das ist - möglicherweise nicht mehr weit weg.
Als ob es dem Menschen nicht möglich wäre, zu einer Wirtschaftsstruktur zu finden, die uns in unseren Bedürfnissen dient (statt uns zu beherrschen). Ich glaube, der absolute und eigentliche Verursacher der Entwicklung ist die Kleingeistigkeit der Menschen - völlig egal, in welcher Position sie sind. Die einzige Voraussetzung ist die Angehörigkeit zu den Wirtschaftsnationen. Eben die, die so fest an die Unabdingbarkeit der uns bekannten Wirtschaftsregelungen glauben wie zum Beispiel die fundamentalistischen Islamisten. Nur das Letztere LANGE nicht so gefährlich für Lebensraum Erde sind wie die Mächtigen im feinen Zwirn, die im Dienste der Wirtschaft stehen.
Wie gesagt - so irre es sich auch anhört - die wirklichen und größten Gefahren für die Zukunft unserer Kinder und das Überdauern der Menschheit sind nicht die, die wir fürchten, sondern die, die wir wählen.
Und wir selbst.
Die wir nicht im Schulterschluss nach vorne gehen und verlangen, dass sich die Verrantwortlichen ENDLICH um eine Regelung kümmern, die Mensch, Tier und Natur DIENT.
Wenn nur ein Zehntel der Weltbevölkerung diese Forderung vehement stellen würde (statt völlig sinnbefreit gegen irgendwas oder wen zu sein), dann würden selbst die mit den dicksten Brettern vorm Kopf (wie z.B. Trump, Merkel, Schäuble und viele, viele mehr) kapieren, dass sie sich - möglicherweise - einfach nur saublöd anstellen.
Aber so wie es nunmal ist, kloppt jeder auf jeden ein, überall Feinde und böse Gegner, alles denkt nur daran, was wer NICHT mehr soll oder darf, aber kaum einer denkt in möglichken Lösungen - es ist wirklich zum Mäusemelken.
•    1 1 Kommentar
Kommentar von ancanei , 09.01.2017
Vielen Dank für den Stern! :)
0
•  Glaubt ihr daran, dass die Bibel nur von Gott geschrieben sein kann?
Hilfreichste Antwort · 08.01.2017 · 39
Aber nicht doch. Bei allem Respekt vor dem Glauben anderer - ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass 'Gott' irgendetwas anders sein kann als der Ursprung der Schöpfung, die Essenz des natürlichen Lebens, das ja aus der Schöpfung hervorgegangen ist.
Um ein ungefähres Gefühl für die Schöpfung zu bekommen, empfehle ich die dreieinhalb Minuten des folgenden Videos:
https://youtube.com/watch?v=1Eh5BpSnBBw
Also erzähle mir keiner, dass der Ursprung dieser Schöpfung innerhalb menschlicher Vorgaben denkt oder dass dieser Ursprung einer Spezies empfiehlt, sich eine Sonderstellung innerhalb der Schöpfung zu verleihen. Oder dass dieser Ursprung allen Seins auch noch daran interessiert ist, dass diese Wichtelchen an ihn glauben - als ob das irgendetwas an der Schöpfung ändern würde.
Nein, ich bin vielmehr restlos davon überzeugt, dass nur Menschen Dogmen aufstellen. Und zwar nur dann, wenn sie selbst keine anderen Antworten finden.
WENN etwas in der Bibel dem Geist dieses Ursprungs entsprechen kann, dann ist es das allererste Gebot: Keine selbst-gerechten Regeln über Gut und Böse aufzustellen. Denn darum gehts ja in diesem ersten Gebot: Finger weg von der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse. Wer immer glaubt, dass es sich dabei um Obst oder auch nur um Erkenntnis geht, der irrt - es geht um den Glauben, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und eine künstliche Regel darüber aufzustellen.
Der einzige, der dieses Gebot ernstgenommen hat, war Jesus - das war es, was er lehrte (unabhängig von der Meinung der Schriftgelehrten von einst und der Theologen von heute). Nicht urteilen, sondern alles wieder lieben und achten zu lernen, angefangen bei sich selbst und natürlich im Spiegel alle und alles - die ganze Schöpfung. Er sprach zwar vom Gott im Himmel, aber er sagte auch, dass das Reich Gottes IN uns und UM uns herum ist. Kein anderer Ort, denn dann gehen uns die Vögel oder die Fische voraus - nein, ALLES.
Und was immer diesem ersten und wichtigsten Gebot folgt, ist sowieso nur das Ergebnis des ersten Übertritts der ersten und einzigen Gebotes. Wenn man das übertritt, missbraucht man früher oder später alles - Mensch, Tier und Natur - Lebensraum Erde und die ganze Schöpfung, soweit man überhaupt Einfluss nehmen kann. Und jedes Gesetz erfordert weitere Gesetze - das ist so, seit Adam es bestimmte, dass sein Evchen nur ihm gehört und es schlecht ist, wenn sie ihrem eigenen Willen folgen wollte. Damit fings an - das war die erste 'gotteslästerliche' und damit widernatürliche Entscheidung des Menschen (Adam = der Mensch).
Und das ist meiner Ansicht nach der entscheidende Denkfehler in allen abrahamitischen Religionen: Sie glauben, dass heilig und Wort Gottes sein soll, was der Mensch NACH dem Rausschmiss aus dem Paradies veranstaltet hat. Dabei ist das meiner Ansicht nach nur die Wirkung auf die 'Ursünde', dem Leben eigene und selbstgerechte Gesetze aufzuzwingen.
Kann sein, dass ich mich irre, aber möglicherweise lieg ich garnicht mal so falsch. Und dann sind die abrahamitischen Religionen im Grunde Regelwerke, mit denen sie sich dem ursprünglichen Gebot und eigentlichen Gebot widersetzen. Und das würde im Fall alle drei Religionen betreffen, die auf der Basis von Adam und Eva und dem Sündenfall aufbauen. Möglicherweise zumindest.
Jesus Lehre ist die totale Ausnahme, er kann einfach nichts dafür, dass seine Anhänger den Interpretationen der Schriftgelehrten mehr Glauben schenken als ihm selbst. Und das tun die meisten Christen nunmal. Man muss sich einfach nur mal auf der Zunge zergehen lassen, dass die Satzungen dieser Religion von ein paar hundert Bischöfen mit divergierenden Ansichten und unter der Leitung von Kaiser Konstantin zusammengestampft worden sind. Und das Ergebnis dieses 'Beschlusses' nennen sie heute 'Heilige Bibel' und das, was da drin steht (aufgrund des Beschlusses dieser Versammlung) soll dann 'von Gott' sein?
Jetzt aber mal im Ernst - das ist doch Irrsinn auf höchster Ebene.
•    2 3 Kommentare
Kommentar von ancanei , 08.01.2017
Leider kann ich dir beim zweiten Teil deiner Frage nicht helfen, aber ich glaube, dass es sowieso nur ein Fall unter vielen ist. Auch heute noch haben echt viele Anhänger des Christentums ziemlich dogmatische Vorstellungen.
Nicht nur die Anhänger des Christentums, im Judentum und im Islam gehts nicht weniger dogmatisch zur Sache, aber weil die Frage ja im Bezug zur Bibel steht, betrifft sie halt das Christentum. Die 'Heiligen Bücher von Judentum und Islam sind ja eher Talmud und Koran. Aber während der Talmud auch mit der Torah beginnt, fußt der Koran auf einer eher freien Interpretation des Ganzen. Mohammed hat da was total anderes erzählt, dass es beim Sündenfall und der Vertreibung aus dem Paradies um menschliche Willkür beim Aufstellen von Gut-Böse-Regelungen geht, hat er garnicht erwähnt. Möglicherweise hat ers nichtmal gewusst.
Aber das müssen Muslime unter sich ausmachen, das ist einfach nicht meine Baustelle. Das Christentum hat wie das Judentum auch so genug Dreck am eigenen Stecken. Es würde allen gut zu Gesicht stehen, wenn sie ALLE aufhören würden mit der Steineschmeißerei. Natürlich allen voran die Christen. Weil es Christus war, der sagte "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein."
1
Kommentar von LimaHotel , 08.01.2017
Wow.
Habe zwar jemand anderem den Stern versprochen, konnte ihn bisher aber nicht vergeben (wegen der Begrenzung von GF)...
Ich muss ehrlich sagen: Mir fehlen die Worte. Weiter so, solche Antworten dürfen auf einer Webseite wie dieser nicht fehlen.
2
Kommentar von ancanei , 08.01.2017
Danke dir! :)
1
•  Kann das Meer auch positiv beeinflusst werden?
Hilfreichste Antwort · 06.01.2017 · 18
Uiiii - darüber hab ich so noch garnicht nachgedacht, echt klasse!
Die Ozeane sind ein ungeheuer komplexes System, das am 'positivsten' (im Sinne von ihrem Potential als Lebensraum) funktioniert, wenns in Ruhe gelassen wird. Es beeinflusst sich ganz aus sich selbst so, dass alles funktioniert. Da gibts eigentlich kein 'positiv' oder 'negativ', selbst augenscheinlich negative Einflüsse wie die schwarzen Raucher oder andere Formen von Vulkanismus sind ein wichtiger Teil im Kreislauf des Ganzen.
Die Systeme in Lebensraum Erde funktionieren im Grunde perfekt und sie beeinflussen sich auch gegenseitig - besser gehts einfach nicht, sie haben die ganze Vielfalt des Lebens ja entstehen lassen, die wir gerade so eifrig zum Geschäft machen. Und man kann das System der Ozeane (wie die anderen auch) eigentlich nur negativ beeinflussen, indem man es stört, vergiftet, verstrahlt, zumüllt, aufheizt, leerfischt, volllärmt oder sonstwie ausbeutet.
Dass wir Einfluss nehmen auf den Lebensraum, ist ja auch völlig okay - jede Lebensform nimmt Einfluss auf Lebensraum Erde. Aber wir müssen echt dringend lernen, zum einen die Ressourcen immer nur soweit zu nutzen, dass sie sich auch wieder regenerieren können UND vor allem 'hinter uns aufzuräumen'. Leichter gesagt als getan mit einem Kontrollsystem, dass Belohnungen aussetzt für Entnahme und Wiedergutmachung durch Kosten 'bestraft'.
Ich kanns drehen und wenden wie ich will - ich lande immer wieder beim gleichen Punkt. Und langsam wirds möglicherweise echt eng.
•    1 1 Kommentar
Kommentar von ancanei , 09.01.2017
Vielen lieben Dank für den Stern! :)
0
•  Nordische Mythologie "gegen" Christentum?
Hilfreichste Antwort · 05.01.2017 · 26
Öm? Wird es das nicht? Nun bin ich aber verblüfft - meines Wissens nach gehört das zum Neuheidentum und was soll das anderes sein als eine Religion? Bist du wirklich sicher, dass es sich dabei um keine Religion handelt? Hm... - warte, ich geh jetzt echt mal nachschaun.
Gecheckt habe.
Japp - klar ist es eine Religion, hätte mich jetzt aber auch schwer gewundert. Ich hab mich aber eh beim Lesen einiger Antworten gewundert. Sehr selthaft einiges. Klar, die drei arabischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gelten mit Buddhismus und Hinduismus als die 5 Weltreligionen. Weil sie halt die meisten Anhänger haben. Aber das heißt ja nicht, dass das die einzigen Religionen sind.
Allein die Zahl der Naturreligionen ist groß - und auch die Weltreligionen haben zig Unterreligionen, es gibt auch Mischreligionen wie z.B. Cao Dai (Buddhistisch/Christlich). Aber auch zum Heidentum - heiliger Klabautermann, was es da nicht alles gibt - die Wiccas, das Druidentum, Paganismus, Odinismus oder Wotankult - klar sind das Religionen, was solln das sonst sein? Spielregeln für Mensch-ärgere-dich-nicht oder Fang-den-Hut oder ein anderes Spiel? Weit gefehlt, das sind alles Religionen. Wie Vodoo (find ich übrigens megafaszinierend), Rastafari, Schamanismus, Helenismos und viele, viele mehr.
Sobald irgendwas Göttliches ne Rolle spielt, ist es eine Religion und wenn nichts Göttliches ne Rolle spielt, nennt sich das Ganze Weltanschauung. Und in jedem Fall ist es ein Glaube.
nachliefer:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste\_von\_Religionen\_und\_Weltanschauungen
•    1 5 Kommentare
Kommentar von ancanei , 05.01.2017
Was mich persönlich angeht, halte ich mich an das, was Jesus gelehrt hat. Das hat aber nicht viel mit der Religion Christentum zu tun. Und das sage ich, weil ich mich über ganz viele Glaubenssätze der Religion hinwegsetzen muss - niemand kann an die Lehre von Jesus UND an die Grundlagen des Christentums glauben. Schon weil es nicht möglich ist, den zwei 'Herren' Jesus und Moses zu dienen. Es geht einfach nicht. Wer sich strikt an die Lehre von Jesus hält, der merkt das auch selbst - es geht einfach nicht. Beides widerspricht sich grundlegend, schon weil die Gebote des Moses ein Urteilen einfach voraussetzen. Und weil jeder Glaube an die Sünde Urteilen voraussetzt. Beides zusammen geht nicht.
Möglicherweise gibts aber innerhalb des Christentums eine Splittergruppe, die sich einfach nur an die Lehren von Jesus hält, aber um das herauszufinden, müsste ich mich über all diese Gruppen informieren, aber dazu hab ich ehrlich gesagt keine Lust - ich wüsste auch nicht, wieso ich das brauchen sollte. Mir reicht die Lehre von Jesus - also Schöpfer und Schöpfung ehren, kein Urteil über Gut und Böse zu fällen, bei sich selbst anfangen und nicht nur predigen, sondern vor allem danach leben. Damit komm ich supergut klar und dafür brauche ich auch keine Herde.
1
Kommentar von Lani2003 , 06.01.2017
Danke für diese Ausführliche Antwort es heißt Neuheuheidentum oder Asatru (fachlicher Begriff). Und ich "verehre" und bringe keine "Opfer" an Götter aber ich glaube Irgendwie an sie.
1
Kommentar von ancanei , 06.01.2017
Ou ja, du hast recht, der beschriebene Glaube könnte auch zu Asatru gehören, also zu den neuethnischen Religionen Europas - wie der Hellenismos.in dem an den Olymp mit Zeus & Co. geglaubt wird. Wobei ich persönlich keineswegs davon überzeugt bin, dass die Anhänger wirklich an Zeus oder Wotan & Co. glauben.
Wobei ich im Neuheidentum schon erlebt hab, dass in Religionen wie Wicca oder Druidentum wirklich an die jeweilige Religion geglaubt wird. Ich hatte vor Jahren selbst mal eine Lehre als Wicca angefangen, für mich die einzig effektive Methode, Religionen kennenzulernen. Nur darüber nachdenken reicht nicht (meiner Ansicht nach).
Aber an Zeus oder Wotan...? Hm. Nunja, einige sicherlich, aber im Großen und Ganzen halte ich das eher für sowas wie Interessengemeinschaften, die mehr dem Zweck der Abgrenzung der üblichen Religion dient.
Das ist aber nur eine persönliche Einschätzung, weil genau das persönliche Gottesbild ja ein Hauptgrund ist, mich auch vom Gottesbild des Christentums zu distanzieren - eben weil es durch die Übersetzungen ins Lateinische und Griechische vom Hellenismos geprägt wurde. So ist die Gottesbezeichnung 'Gott, der Herr' eine Homage ans Griechische Kyrios = der Herr. Vorher hatte Gott kein spezielles Geschlecht. Genau da hörts bei mir halt auf.
Drum - nur meine persönliche Ansicht :)
Ich bin Welten davon entfernt, den Glauben anderer zu beurteilen, ich kann immer nur für mich entscheiden, ob es für mich wirklich passt. Weil letztlich niemand weiß, was wahr ist und was nicht. Und für mich persönlich geht halt nur, was auch im Einklang steht mit den Naturgesetzen und -kräften und auch mit meinem Verständnis des Universums. Einfach meine ganz persönliche Sicht - ich kann eben auch irren, das ist mir völlig klar - aber ich glaubs halt nicht.
1
Kommentar von ancanei , 06.01.2017
Für mich ist es echt wichtig, den Glauben anderer zu respektieren. Was übrigens auch ein Ergebnis meiner Ausrichtung nach der Lehre von Jesus ist. Wer weiß, wie die Welt heute aussähe, wenn die Gründer des sogenannten 'Christentums' damals wirklich an den gehalten hätten, nach dem sie die Religion benannten. Ich persönlich halte es für denkbar, dass wir dann eine ganze Menge unserer heutigen Probleme einfach nicht hätten.
1
Kommentar von ancanei , 09.01.2017
Danke für den Stern! :)
0
•  Wie ist eure Meinung zum Tod und nachdem Tod?
Hilfreichste Antwort · 04.01.2017 · 23
Ich halte die Veranlagung, über den Tod nachzudenken, für völlig normal. Mensch ist einfach nicht kompatibel mit Begrenzungen. Du kannst einen eingefleischten Stubenhocker zum Ausbrecher machen, indem du ihn einfach nur einsperrst.
Aber genauso normal ist die Todesangst und ganz viele lassen die Gedanken über den (eigenen) Tod nicht zu, weil es automatisch die Angst weckt. Das muss nicht mal eine bewusste Entscheidung sein, bei vielen reicht es schon, in die Nähe eines Gedankens zum (eigenen) Tod zu kommen und schon denken sie an etwas anderes.
Dann hilft es, mit anderen über ihre Gedanken zum Tod zu reden - die Faszination ist nunmal da und der Tod anderer und unbekannter Menschen macht einem keine Angst. Und dann gehts.
Ich kenne das natürlich auch von mir selbst, aber ich hatte das Glück, ein Kind von (wundervollen) Eltern mit religiöser Überzeugung gewesen zu sein. Klar hab ich das als Jugendliche hinterfragt, es ist ja nicht so, als bekäme man einen Glauben einbrannt, dem man dann für immer hilflos ausgeliefert ist, aber man hat dann einen Puffer vor der Todesangst, die man mit der Vorstellung des eigenen Todes nunmal automatisch auslöst.
Diesen Puffer haben Kinder mit a-religiösem Hintergrund nicht und dann stelle ich mir die Lebensphasen, in denen ein Mensch mit dem Tod konfrontiert ist, ziemlich unschön vor. Dass sich solche Jugendliche dann oft so in die materielle Welt stürzen, dass sie sich garkeine Chance mehr lassen, über das Leben und damit natürlich auch über den Tod nachzudenken, kann ich gut nachvollziehen.
Meine Vorstellung vom Tod ist natürlich nicht mehr die, die ich als Kind hatte und sie unterscheidet sich auch von der Vorstellung, die meine Eltern hatten. Klar sehe ich die Möglichkeit, dass nach dem Tod alles vorbei ist, aber ich glaubs nicht. Es erscheint mir enorm unwahrscheinlich, dass diese Welt da aufhört, wo wir mit sie unseren begrenzten Sinnen nicht mehr erfassen können.
Ich halte den Menschen nicht als ein von der Natur abgetrenntes Geschöpf, das die Welt mittels seines Gehirns ganz erfassen kann, sondern sehe es eher so, dass der Verstand des Menschen ein Mittel ist, sich einen Teil der Welt begreifbar zu machen.
Ich glaube definitiv nicht, dass z.B. alle, die von einem Nah-Tod-Erlebnis berichten, nur irgendwelchen Halluzinationen erliegen. Und wenn nur EINER dabei wäre, der detailliert beschreiben kann, was während der Nulllinie um ihn herum vorgegangen ist, reichte mir das schon, um alle Behauptungen zu hinterfragen, die besagen, dass das ja garnicht sein kann. Und wenn unter allen, die vorhergehende Leben beschreiben, nur EINER dabei ist, der Dinge erinnert, die er eigentlich garnicht wissen kann, reicht mir das, um zu hinterfragen, ob das alles ja garnicht sein kann. Denn die, die behaupten, dass das alles nicht sein kann, glauben das ja auch nur - wissen können sie es nicht.
NUR auf den Verstand zu setzen ist für mich in etwa so, als würde man
bei einem Auto nur die Elektronik wichtig nehmen. Aber ohne einen
Fahrer steht so eine Karre ja auch nur dumm rum. Und der Fahrer setzt
sich halt in ein neues Auto, wenn das alte kaputt ist.
So ähnlich seh ich das auch mit dem Leben und dem Tod. Für mich ist der Tod das Loslassen des unbrauchbar gewordenen Körpers und der Übergang in eine andere Seinsebene.
Das braucht mir keiner zu beweisen und ich brauche es keinem zu beweisen. Das Gegenteil ist schließlich genauso wenig beweisbar. Und falls es sich dann doch herausstellt, dass nach dem Tod alles vorbei ist - ai dann ist es halt so, mir ist es dann ja auch egal.
Aber solange ziehe ich es vor, mein Leben so zu leben, dass ich ohne Angst auch über den Tod nachdenken kann. Ausweichen kann man dem sowieso nicht, denn je älter man wird, umso häufiger wird man zwangsläufig damit konfrontiert. Und selbst, wenn man es ganz rational betrachtet, ist es eindeutig besser, wenn man entspannt damit umgehen kann.

•    2 1 Kommentar
Kommentar von ancanei , 09.01.2017
Ganz lieben Dank für den Stern! :)
0
•  Wie geht man vor in so einer Situation?
Hilfreichste Antwort · 31.12.2016 · 23
Liebe SanfteBrise,
ich vermute mal, dass deine Mutter noch lernen muss, dass ein Kind etwas anderes ist als ein Pullover, den man sich gestrickt hat oder eine Puppe, die man anziehen kann, wie man möchte. Und dass, wenn sie als Mutter Respekt von ihrem Kind erwartet, sie diesem Kind auch vorleben muss, was Respekt bedeutet. Am besten so, dass sie dem Menschen, der ihr Kind ist, Respekt entgegenbringt.
Nu kann man aber andere gaaaanz schwer verändern, besser ist es, wenn man bei sich selbst anfängt. Und in deinem Fall würde ich anfangen,, den Menschen der du bist zu respektieren und zu achten. Es wird nicht leicht sein, aber das weißt du sicher eh am besten, aber - so blöd das jetzt vielleicht klingt - wenn du das schaffst, obwohl deine Mutter so massiv gegensteuert, dann wirst du es in deinem zukünftigen Leben immer schaffen. Denn das, was wir am besten lernen, ist selten das, was uns am leichtesten gemacht wurde.
Ich find echt schade, dass es nicht deine Mutter ist, die dir zeigt, dass du dich selbst achten und respektieren lernen musst wie du BIST, mit all deinen Talenten und all deinen Schwächen und all deinen Vorlieben und all deinen Abneigungen - eben mit all deinen Besonderheiten, die dich ja ausmachen. Aber wenn es schon ist wie es ist, dann mach das beste draus und lehre dich selbst, nicht wegen, sondern trotz deiner Mutter ein stolzer, selbstbewusster Mensch zu werden. Und wenn du DAS hinkriegst, dann kriegst du alles hin.
Kopf hoch, lebe dein Leben und sei dankbar für all seine Geschenke an dich, all deine Besonderheiten und Begabungen. Sie müssen nicht allen gefallen (auch nicht deiner Mutter), wichtig ist, was du aus diesen Geschenken machst. Und wer weiß - vielleicht wird sie in 10 oder 20 Jahren gerade deswegen stolz auf ihre Tochter sein. Manche Menschen kommen nämlich zu Verstand, wenn sie älter werden. Oder auch, wenn ihnen bewusst wird, dass sie etwas, was ihnen so selbstverständlich erscheint auch verlieren können. Denn auf Dauer wird es möglicherweise auf eine Trennung hinauslaufen.
Ich wünsch dir jedenfalls einen wunderschönen Silvesterabend. Ich werd an dich denken und auf dich anstoßen - und morgen kannst du damit anfangen, jedes Jahr so zu leben, als wäre es dein letztes. Das kann bei manchen Entscheidungen echt hilfreich sein *drück*

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•  Wieso halten viele Menschen die Menschenrechte für unantastbar und unveränderbar (ich meine offiziell, nicht inoffiziell)?
Hilfreichste Antwort · 31.12.2016 · 4
Ui.... - das ist eine gute Frage, liebe(r) BockHasel.
Weil es eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschen ist im Hinblick darauf, dass wir ja miteinander leben müssen.
Aber was mir beim Lesen deiner Frage als erstes in den Sinn kam ist die Frage, warum es eher offiziell, aber nicht inoffiziell wichtig ist. Ich glaube, dass wir eine ganze Menge unserer heutigen Probleme weniger hätten, wenn dieses oberste Prinzip nicht nur in Deutschland tatsächlich ernst genommen werden würde.
Wenn es auch schon im Kindesalter von Erwachsenen vermittelt werden würde - und ich gehe sogar noch weiter: Wenn schon Kinder von den Eltern lernen würden, wie wichtig es ist, die Würde des Lebens und der Natur zu respektieren. Aber leider haben verflixt viele Eltern das auch selbst nicht gelernt. Manchmal erscheint es mir so, als ob die Generationen nach mir ein bisschen arg auf 'Hauptsache, nicht erwischt werden' bzw. 'Hauptsache, ich hab recht' konditioniert wären.
Nicht alle, natürlich nicht! Aber doch viele. Und wenn man sieht, was für Probleme dadurch entstehen können und wieviel Leid und Angst und auch unnötige Feindschaft das auslöst, dann wird mir manchmal schon ein bisschen bange vor der Zukunft. Nicht immer, aber wenn ich mir das mal so durchdenke - und wenn ich die Entwicklung der letzten 50 Jahre beobachte.... - doch, dann wirds mir echt mulmig.
Und ich glaube, es liegt zu einem Teil auch daran, dass auch die Politiker ganz oben - auch in der EU - die Menschenrechte eben nur offiziell 'predigen', sich aber rein praktisch einen Schais um Menschenrechte scheren. Insbesondere dann nicht, wenns um wirtschaftliche Interessen geht. Und damit hab ich echt ein Problem.
Die sogenannten zivilisierten Kulturen sind so stolz auf ihre Freiheit, aber Freiheit bedeutet nicht, alles zu dürfen, sondern nicht alles zu müssen. Sie plakatieren ihre 'Werte', regieren aber, als wäre die Würde des Menschen mit seiner Produktivität verbunden. Sonst hätten wir nicht die mitunter unsäglichen Zustände in Altenpflegeheimen, in denen die Würde des Menschen nicht einmal wichtig genug ist, ausreichend Pfleger/innen einzustellen, auch wenns nicht wirtschaftlich ist. Die Menschenwürde ist fast schon zur Farce geworden.
Nach meiner persönlichen Überzeugung bräuchte es einen Großteil unserer ganzen Gesetze garnicht erst, wenn die Achtung vor der Würde des Menschen tatsächlich ernst genommen werden würde. Aber nur predigen hat noch nie viel gebracht, weder im Großen noch im Kleinen. Denn auch in einer Familie ist es so, dass Eltern, die etwas nur predigen, nicht aber selbst (vor-)leben, nicht wirklich viel Erfolg damit haben. Allerspätestens, wenn das Kind aus dem Haus ist, wird es drauf pfeifen, aber in den meisten Fällen schon viel früher.
Es wundert mich also nicht so sehr, dass man dran festhält, sondern ich bedaure vielmehr, dass es einfach nicht ernst genommen wird. Dass es zwar gepredigt und plakatiert und werbewirksam ins Szene gesetzt - aber nicht gelebt wird. Und ich kann Menschen anderer Nationen in gewisser Weise schon verstehen, wenn sie uns das einfach nicht abnehmen. Ich hab ja auch selbst gewisse Schwierigkeiten damit.
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•  Silvester Katze?
Hilfreichste Antwort · 31.12.2016 · 14
Unbedingt!
Tiere, die nicht auf die Knallgeräusche konditioniert sind, geraten dann oft in totale Panik, rennen kilometerweit oder kommen unter ein Auto, weil sie nicht aufpassen - ganze Vogelschwärme fallen vom Himmel, weil sie tagaktiv sind und nachts nicht sehen können, aber aufgeschreckt werden.
Hunde und Pferde aus dem Polizeidienst dürften damit wenig Probleme haben (weswegen ich hier ja auch auf Knallgeräusche konditioniere), aber im Normalfall ist es das allerbeste, Katzen an Silvester reinzuholen. Tolle Frau, deine Großmutter, ich würd mir wünschen, dass alle Katzenhalter so mitdenken :)
(viele tuns ja, aber eben nicht alle)
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•  Sarah kay bettwäsche und kuscheltiere mit 17?
Hilfreichste Antwort · 27.12.2016 · 18
Mit 17 noch Kuscheltiere? Bist du noch zu retten??
Scheeerz, ich bin 58 und hab allein genug Plüschschweine, um absolut ehrlich zu erzählen, dass ich ne Schweinekrippe hab (einschließlich Ochs, Esl und was sonst noch so alles dazugehört). Geht natürlich nur mündlich, sonst erkennt man ja an der Schreibweise, dass ich was anderes meine und dann machts keinen Spaß, weil sie dann nicht so schön kucken).
Ansonsten ist mir ziemlich egal, 'was man normalerweise so macht'. Ich war 17, als ich das erste Mal mit Inbrunst verkündete, dass - auch wenn ich 100 Leben hätte, ich mir schwer überlegen würde, ob ich eines davon dafür vergeuden würde, das zu leben, was andere von mir erwarten.
Ob ich normal bin? Hm.
Sagen wir mal so.... - ich bin durchschnittlich groß, durchschnittlich schwer, durchschnittlich gesund, hab ne durchschnittliche Schuhgröße - im Grunde kann man auf 3d so ziemlich alles an mir total durchschnittlich nennen. Also seeeeeehr normal.
Ob ich darüber hinaus normal bin? Eher nicht.
Ist das überhaupt erstrebenswert? Für mich? *überleg-überleg-überleg*?
Nö.
Aber ich bin ein glücklicher Mensch und das ist mir wichtig :)
•    1
•  Ist der Mensch wirklich ein dunkles Wesen?
Hilfreichste Antwort · 25.12.2016 · 47
Hahaaaa - unser Goethe. Muss ein toller Typ gewesen sein, ich wäre ihm zu gern mal begegnet. Grandiose Aussage übrigens. Wenn er gesagt hätte, dass der Mensch ein Wesen ist mit der Fähigkeit, sein inneres Leuchten komplett abzudunkeln, würd ich das von A bis Z unterschreiben. Aber nicht mit der Aussage, dass der Mensch ein dunkles Wesen ist. Weil das seh ich wirklich ganz anders. (aber vielleicht war er grad Schaise drauf, als er das gesagt hat - wenn ich schlecht drauf bin, erzähl ich manchmal noch ganz anderen Mist)
Dass der Mensch nicht weiß, woher er kommt und wohin er geht, stimmt absolut. Alles, was das betrifft, kann er nur glauben - niemand weiß es.
Dass er wenig von der Welt weiß, stimmt ebenfalls. Klar, wir haben seit Goethe eine Menge dazugelernt, aber es gibt keine Zeit, in der wir nicht glaubten, wunders schon was zu wissen. Und wenn mans genau nimmt, ist unsere Generation ja nun wirklich der Gipfel aller Blödheit. Weil der Mensch als solches nie besser wusste, dass er nicht nur fähig, sondern wirklich drauf und dran ist, den einzigen ihm zur Verfügung stehenden Lebensraum zu riskieren - und trotzdem weiterzumachen wie gehabt. Das kann man drehen und wenden wie man will - dümmer geht nimmer. Und wenn ihm sein ach so großes Wissen von der Welt nicht einmal ausreicht, sich den eigenen Hintern zu retten und alles in seiner Macht stehende zu tun, um seinen Lebensraum nicht nur zu schonen, sondern aufzupeppen und so lebenswert und vielfältig zu gestalten wie es nur irgendwie geht, dann ist sein ganzes Wissen nichtmal das Papier wert, auf dem es geschrieben steht.
Fazit: Niemals hat der Mensch sich blöder angestellt als heute.
Und von sich selbst wissen die meisten nicht mal so richtig, dass sie nichts anderes sind als Teil der Natur und ein Mitgeschöpf in Lebensraum Erde. Sie sind kontrollsüchtig bis zum Abwinken, wollen alles und jedes geregelt wissen und glauben oft allen Ernstes, dass sie klüger sind als der Rest der Natur. Und ich kenne keinen (einschließlich meiner selbst), der sich nicht selbst besser auf den Arm nehmen und sich die Hucke volllügen kann als jeder andere.
Aber dunkel nicht. Weil der Mensch die Fähigkeit hat, Erkenntnisse zu sammeln und zur Einsicht zu gelangen, manchmal sogar ganz von selbst und aus sich heraus. Und das ist das eigentliche Wunder. Manchmal hauts mich geradezu um, was ein Mensch aus sich machen kann, wenn er angefangen hat, seinen eigenen Dogmen auf die Spur zu kommen - das ist echt krass!
Okeeee, ich würde mir wünschen, dass es ein paar mehr werden, aber die bloße Tatsache, dass es auch nur einem einzigen Menschen gelingt, widerlegt die Aussage Goethes.
Aidewai, was würd ich drum geben, mal mit dem ne Runde schnabbeln zu können. Nicht nur mit ihm, klar, aber er steht relativ oben auf der Liste
•    2 1 Kommentar
Kommentar von ancanei , 25.12.2016
Sowas ist nicht dunkel - no way
https://www.youtube.com/watch?v=4YWEl2ZZVyY&t=121s
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•  Wie kann ich damit klarkommen und wieder leben?
Hilfreichste Antwort · 25.12.2016 · 24
Ach herrje, was für ein Kummer für ein so junges Menschlein - und ich find das jetzt erst, komm mal in den Arm, Kleines *drück*
6 Monate sind eine lange Zeit und wenns dir jetzt noch immer so weh tut, war die Verbindung mit deiner Schwester offensichtlich schon sehr, sehr stark. Viele glauben, dass sich so etwas erst entwickeln kann, wenn ein Kind geboren ist, aber die meisten Mütter werden dir bestätigen, dass man ein Kind nicht anfassen und anschauen können muss, um eine starke Verbindung zu ihm zu haben. Mich selbst hat vor langer Zeit die Fehlgeburt eines Kindes völlig aus den Latschen gehauen, von dem ich bis dahin nicht einmal wusste. Und eine liebe Freundin hat ebenfalls enorm unter dem Verlusst ihres 'Pünktchens' gelitten, das sie nach wenigen Wochen Schwangerschaft verloren hat. Und in einigen Fällen kann es durchaus auch bei Geschwistern oder Vätern zu einer so starken Verbindung kommen, bevor das Kind geboren wurde.
Das braucht einem nicht logisch zu erscheinen, Gefühle hören nicht auf den Verstand und seine Vorstellungen von Logik sind ihnen vollkommen wumpe. Außerdem ist ein Kind ja auch schon im Mutterleib DA und Gefühle lassen sich ja nicht von ein paar cm. Haut aufhalten.
Das Fatale bei deiner Geschichte ist, dass du so alleine mit deinem Kummer bist und ihn garnicht rauslassen kannst. Du bist so jung und schon mit einem Schmerz konfrontiert, der einen lebenserfahrenen Erwachsenen aus den Pantinen heben kann. Du lieber Himmel, Kind, du hast 6 Monate Hölle hinter dir und bist damit der einsamste Mensch unter der Sonne - das müssen wir ändern und zwar dringend.
Hmmmm.... - kennst du vielleicht eine Lehrerin oder einen Lehrer, dem du vertraust? Wenn ja, sprich mit ihm, er kann dir vielleicht dabei helfen, eine Therapeutin zu finden, die sich damit auskennt, dich ernst nimmt und dir zuhört. Vielleicht gibts sowas auch von Jugendhilfen oder -ämtern, ich kenne mich da leider nicht so gut aus. Bei 'normalen' Psychologen und Therapeuten muss man nämlich oft ewig warten, bis es soweit ist und das geht nach meiner Ansicht in diesem Fall GAR nicht.

Sätze wie "So schlimm kann das garnicht sein" gehn da GARnicht, auch wenn ich dein Pappa das ganz sicher nicht bös meint. Das lässt dich ja innerlich wie eine Lügnerin da stehen und zu all dem Leid kommt dann auch noch der Zweifel, ob mit dir etwas nicht stimmt. Mach dir keine Gedanken, mit dir ist alles in Ordnung, da kannst du völlig beruhigt sein.

Warte, ich geb dir den Link zur Telefonseelsorge:
http://www.telefonseelsorge.de/

Da kannst du jederzeit anrufen oder auch chatten, auch jetzt gleich am Feiertag oder auch mitten in der Nacht. Da sitzen Menschen, die sich damit auskennen, die dich und deinen Kummer ernstnehmen und die dir zuhören - RICHTIG zuhören. Und sie tun das, weil sie das wirklich tun WOLLEN, die meisten werden nicht dafür bezahlt, sondern tun es, weil sie wirklich helfen wollen, wenn jemand in Not ist.
Und gerade über Weihnachten wirst du ganz sicher nicht die einzige sein, die dort anruft bzw. sie anschreibt. Es gibt keinen Tag im ganzen Jahr, an dem sich mehr Menschen einsam fühlen und todunglücklich sind. Und was für dich ja sicherlich auch wichtig ist, das kostet nichts. Diese Nummern sind komplett kostenfrei. Und es geht schnell, es gibt keine langen Wartezeiten wie bei anderen Hilfsangeboten.
Da kann man dir sicher auch weiterhelfen, was du ansonsten noch tun
kannst und vor allem: Da wird man dich und deinen Kummer ernst nehmen. Ich kanns garnicht oft genug sagen, wie ungemein wichtig das jetzt für dich ist.   

Versuch es einfach, ja?
Und falls noch was ist, melde dich einfach nochmal, okay?

Ich drück dir die Daumen und wünsche dir ganz fescht, dass es dir bald besser geht drück
•    1 3 Kommentare
Kommentar von Sosolal , 25.12.2016
Danke ich glaube ich Versuch das wirklich mal mit dem link wo du mir geschickt hast. Es ist sehr nett dass du dir auch mit dem langen Text so Mühe gegeben hast. Das bedeutet mir auch wirklich viel. Es tut mir leid dass du und deine Freundin so etwas durchhaben. Noch eine schöne Weihnachtszeit
1
Kommentar von ancanei , 25.12.2016
Das ist superlieb von dir, aber sei ganz beruhigt - wir haben das beide längst überwunden und sind rundherum glückliche Menschen - und dankbar für diese Erfahrung. Sonst wüssten wir ja nicht, wie sich andere in ähnlichen Situationen fühlen und dass man da auch wieder rauskommen kann. Und das ist gerade bei Sch***erfahrungen super-super-wichtig. Und wer weiß, vielleicht begegnest du in 10 oder 20 Jahren ja auch jemandem, der so etwas gerade durchlebt. Und dann bist du es, die dem anderen die Hand reicht und ihm aus diesem Loch heraushilft.
Ich finde, das ist ein sehr, sehr schöner Gedanke
2
Kommentar von ancanei , 09.01.2017
Vielen Dank für den Stern! :)
0
•  Geschwister bekommen wesentlich mehr zu Weihnachten?
Hilfreichste Antwort · 24.12.2016 · 21
Hm. Sicher, dass nicht ein Fuffziger ohne Absicht gefehlt hat?
Wenn es aus Absicht passiert ist, find ich es grundfalsch, völlig egal, welchen Grund sie gehabt haben. Einfach, weil sowas das Verhältnis unter Geschwistern empfindlich stören kann.
Natürlich ist es sinnvoll, wenn man lernt, mit dem glücklich und zufrieden zu sein, was man bekommt, aber es ist ein Urverhalten (nicht nur) des Menschen, auf Ungerechtigkeiten aufmüpfig zu reagieren. Das hat man in vielen Tests mit Schimpansen und Kappuzzineraffen eindeutig festgestellt.
Beispiel: Man lasse zwei Affen das Gleiche tun und belohnt dann beide mit einem Stück Gurke. Nach einer Weile gibt man einem von ihnen eine Traube als Belohnung, der andere kriegt weiter Gurke. Schon beim allerersten Mal stutzt der, der weiterhin ein Stück Gurke bekommt, aber beim zweiten - spätestens dritten Mal gehts rund und dann wird klar, warum es besser war, beide Affen in zwei verschiedene Käfig zu stecken. Weil die dann nämlich richtig, richtig sauer werden.
Genau das Gleiche findet man bei Kain und Abel. Da gehts keineswegs darum, dass Kain was Böses gemacht hat, es ist einfach eine Erzählung, die verdeutlicht, wie es ausgehen kann, wenn man ein Kind bevorzugt und das andere vernachlässigt. Das sorgt IMMER für Unfrieden.
Von daher: Ich finde es falsch, aber....
versuch du bitte trotzdem, dankbar zu sein für das, was du erhältst. Einfach, weil einem das total gut tut - das weiß ich aus eigener Erfahrung :)

Frohe Weihnachten, daFreac *drück*


•    2
•  Spüren Pflanzen gefühle der Menschen?
Hilfreichste Antwort · 23.12.2016 · 20
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass auch Pflanzen fühlen können. Die Annahme der sogenannten zivilisierten Nationen wurzeln ja im Glauben der Vorfahren, eine besondere (von der Natur abgesonderte) Lebensform zu sein. Und als die Wissenschaften aufkamen, die sich mit Tieren und Pflanzen aufkamen, basierten sie natürlich auf dem Bewusstsein der damaligen Menschen. Sie sind einfach nicht davon ausgegangen, dass Tiere oder sogar Pflanzen Gefühle haben oder gar über eine Art Bewusstsein verfügen. Die Beweisnot lag also bei Tier und Pflanze, das heißt, um die eigene Sicht (den eigenen Glauben) zu ändern, braucht es den Beweis, dass ein Tier bzw. eine Pflanze Gefühle wie wir auch oder eine Art von Bewusstsein haben kann.
Indigene Völker, die in und mit der Natur leben, kämen garnicht erst auf die Idee, dass Tiere oder Pflanzen keine fühlenden Mitgeschöpfe sind und kommunizieren ganz selbstverständlich auf ihre Weise mit der Natur. Und wie wir nunmal sind, haben unsere Schlaubis das als dummen Aberglauben abgetan. Was die Tierwelt betrifft, ist das Thema wohl (hoffentlich) vom Tisch. Es ist längst bekannt, dass Tiere sehr wohl über Gefühle, Bewusstsein und die Fähigkeit zum cognitiven Denken verfügen. Und die Liste derer, bei denen man erstaunliche Fähigkeiten und Interaktionen mit ihrer Umgebung entdeckt hat, wächst rapide an und die alte Unart, Reaktionen und Verhaltensweisen schnell und bequem als Instinkt abzutun, dürfte sich langsam ihrem Ende zuneigen.
Bei Pflanzen ist man auch schon viel weiter, aber diesbezügliche Untersuchen boomen noch lange nicht so wie die Verhaltensforschung der Tierwelt. Aber so langsam ist die Erforschung von Gefühlen, Bewusstsein, Kommunikation zwischen verschiedenen Pflanzen auf dem Vormarsch, es tut sich einges. Die Ergebnisse deuten z.B. darauf hin, dass Pflanzen, die mit liebevollen Komplimenten gepflegt werden, üppiger wachsen als Pflanzen, die während der Pflege beschimpft werden. Und dass Bäume umstehende Artgenossen wissen lassen, wenn an ihnen herumgesägt wird oder sie gar gefällt werden.
Aber dass Pflanzen dich hassen werden, glaube ich definitiv nicht. Genausowenig wie dich Tiere hassen. Sie spüren nur deine Unsicherheit, Nervosität und Angst und reagieren dann ihrerseits unsicher. Manche ziehen sich dann zurück, andere drohen der Quelle der Unsicherheit, kann schon vorkommen, dass ein Hund dann knurrt oder eine Katze faucht, aber nicht, weil sie dich hassen, sondern weil sie auf deine Unsicherheit und Nervosität nervös und unsicher reagieren. Das kann auch mit den Menschen so sein, wahrscheinlich sogar. Angst, Unsicherheit und Nervosität kann bei vielen Anspannung auslösen, die zu Gereiztheit werden kann, wodurch sie dann auf Abstand gehen oder in Abwehrstellung gehen. Aber das ist kein Hass, da kannst du ganz beruhigt sein.
Hast du Hilfe, um mit deiner Angst und deiner Nervosität umgehen zu lernen?
Du kannst es ja außerdem mit einem Pflänzchen versuchen. Mach sie zu deiner Freundin, sprich mit ihr, erzähl ihr alles, was du auf dem Herzen hast und wer weiß? Vielleicht dankt sie es dir mit üppigem Wachstum :)
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•  Mein Namen ändern mit 20?
Hilfreichste Antwort · 19.12.2016 · 13
Solche geringfügigen Änderungen?
Mein Neffe hat seinen Namen als Jugendlicher von Mark zu Marc ändern lassen und hatte keine Probleme damit. Das ist aber schon einige Jahre her, möglicherweise hat sich ja etwas geändert. Aber bei so geringfügigen Änderungen seh ich keinen Grund, wieso das nicht mehr gehen sollte.
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•  AfD = Hitlers NSDAP?
Hilfreichste Antwort · 17.12.2016 · 57
Nunja, der Nationalsozialismus hat ja auch nicht mit dem Bau von Ghettos angefangen. In den Anfängen war er der AfD garnicht so unähnlich. Im Grunde muss man nur Juden mit Ausländern austauschen. Auch die Werte, die Frau in der Rolle der Hausfrau, traute Familie, Abwertung der Homosexualität und vieles mehr - alles schon mal da gewesen.
Da gibts wirklich eine Menge Ähnlichkeiten. Und die Leute, die sich haben einlullen lassen, waren den heutigen AfD-Wählern auch nicht so unähnlich. Völlig überzeugt, den Durchblick zu haben, aber Welten davon entfernt.
Aber weil die meisten dieser Leutchen heute bei Nationalsozialismus gleich Holocaust, Krieg und all das damalige Grauen vor Augen haben (das aber alles erst viel später geschah). wähnen sie sich auf der sicheren Seite. Auf die Idee, sie mit den Anfängen des Nationalsozialismus gern auch mal vor Hitler zu vergleichen, kommen die allerwenigsten. Sie starren auf die Flüchtlinge wie Karnickel auf die Schlange, sehen sich von Europa übervorteilt und kreisen munter in dieser doch recht kleingeistigen Infoblase herum - und weiter sehn und denken sie nicht.
Wenn ich mich an die Erzählungen meiner Mutter erinnere (sie hat das alles ja miterlebt), kann ich nur sagen, dass sich das verflixt ähnlich ist. Klar kann ich irgendwie verstehen, dass viele die etablierten Parteien abstrafen wollen, aber gleich so? Weil rein theoretisch könnte das jeder wissen. Auch wenn meist nur Krieg und Holocaust mit dem Nationalsozialismus und Hitler in Verbindung gebracht wird - um zu wissen, dass die auch mal angefangen haben und man besser diese Anfänge mit den Anfängen der AfD vergleich, braucht man kein Abitur. Aber was man erbt, braucht man nicht zu kaufen (pflegte meine Mutter zu sagen).

Die Abstimmung kann ich nicht mitmachen, ich wollte die AfD sowieso noch nie wählen, ich konnte vorher schon denken :D
•    4 2 Kommentare
Kommentar von NoZionRacism , 22.12.2016
Mit Juden in Nazizeit zu vergleichen ist ziemlich schief u polemisch; alles mit Nazizeit (12 J.) vergleichen, machen normalerweise Rechtszionisten. Für die sind sogar Autobahnen in D 'antisemitisch' und faschistisch, weil sie Hitler bauen hat lassen.

USA haben 1924 die 'freie' Einwanderung gestoppt; die Engländer die Judeneinwanderung 1905 gestoppt (der berüchtigte Balfour), Australien, Kanada, ... limitieren auf Miniaturzahlen, usw

Das hat mit Nazis nicht unbedingt zu tun.
Jedenfalls versagt die Nahostpolitik von Merkel & Co. gewaltig, wenn man sich die Fluchtverursacher u Fluchtgründe ansieht.
CDU u Merkel: zu servil! Das gefährdet u schadet auch Deutschland.
 
1
Kommentar von ancanei , 22.12.2016
Moin-Moin, liebe(r) NoZionRacism.
Soso, das ist also schief und polemisch. Soso. Wie wärs noch mit populistisch und polarisierend? Aber es wird auch noch eine Menge andere Schublädchen geben, mit denen du rumsortieren kannst.
MICH erinnern die Anfänge der AfD unglaublich an die Anfänge des Nationalsozialismus. Und ich erkenne da eine Menge Ähnlichkeiten. Und nicht nur ich.
KLAR richten sich die Führungsmitglieder nach den heutigen Anforderungen, sie benutzen andere Tapeten und versuchen, sich politisch korrekt zu verhalten - sonst wären sie ja NUR blöd. Aber beides - Anfänge der AFN wie die Anfänge des Nationalsozialismus haben den gleichen Geruch. Und nur, weil das in einigen Köpfen nicht sein darf, ist es nicht unmöglich, dass es dennoch sein kann.
Und wie du das jetzt etikettierst, ist mir unglaublich egal. Weil kein Etikett etwas an der Aussage ändert und auch keinerlei Einfluss hat auf die Möglichkeit, dass es zutreffend sein kann. Und wenns noch so IN geworden ist, sich auf derartiger Schubladenbasis zu unterhalten, ich kann noch ohne den ganzen Kram denken.



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•  Kann man es auch Talent dazu zählen, wenn man sich gut ausdrücken kann?
Hilfreichste Antwort · 12.12.2016 · 16
Ja natürlich. Ein Talent ist eine Begabung und rhetorisch Begabte haben das Talent, sich gut ausdrücken zu können. Und das ist wirklich wichtig, da gehts immerhin um eine der wichtigsten Formen von Informationsübermittlung. Das Begabung ist keine Selbstverständlichkeit, das weiß jeder, der beruflich mit Sprache arbeitet (Journalismus, Autoren, Redakteure uvm.. Da gibts wie in allen anderen Bereichen Begabte, weniger Begabte, Hochbegabte und Leute, die kaum einen geraden Satz rauskriegen. Was überhaupt nicht schlimm ist, die haben halt andere Talente - schließlich hat jeder seine ganz persönlichen Begabungen.
Aber klar ist jede Form von Sprachbegabung eine Begabung - und damit auch ein Talent.
  1 1 Kommentar
Kommentar von ancanei , 12.12.2016
erwischt.
- Begabung. Entweder "Diese Begabung ist keine Selbstverständlichkeit" oder "Das ist keine Selbstverständlichkeit"
Mein Fehler :)
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Eigentlich müsste es uns nicht geben, habt ihr auch manchmal diesen Gedanken, und der macht euch Angst?
Hilfreichste Antwort · 12.12.2016 · 9
Das ist eine Frage des Augenblicks.
Schau, das Leben verläuft nicht in einer langen, eintönigen Linie, das wäre ja auch stinklangweilig. Wir haben einen inneren Rhythmus, wir fühlen uns mal groß und wichtig und mal klein und unbedeutend, wir sind mal glücklich und mal unglücklich, mal fröhlich und mal traurig, mal stark und mal schwach usw. Und das hat durchaus seinen Sinn, weil das eine ohne das andere nur sehr bedingt möglich ist.
Natürlich ziehen Menschen die angenehmeren Gefühle vor, aber meiner Erfahrung nach hat man viel mehr davon, wenn man sich auch die unangenehmeren gestattet und sich einfach dem natürlichen Rhythmus hingibt. Man kann stärker sein, wenn man sich auch mal schwach sein lässt, man kann Fröhlichkeit und Glück velmehr wertschätzen und genießen, wenn man auch mal traurig und unglücklich ist und nicht wenige, die sich Schwäche oder Angst nicht zugestehen, rauschen über kurz oder lang in gepflegte Angstzustände oder depressive Phasen.
Das von dir beschriebene Gefühl nenne ich den 'Wurmmodus'. Früher fand ich den doof, aber mittlerweile lieb ich den genauso wie alle anderen Phasen auch. Zum einen find ich mich (im Nachhinein) echt putzig als Wurm und zum anderen tut es meinem Selbstbewusstsein unglaublich gut, auch mal ne Pause einzulegen. Dann ist es da, wenns gebraucht wird - aber richtg.
Von daher - japp, manchmal hab ich ob der Größe des ganzen Seins die Hosen gestrichen voll und fühle mich als unwichtiger Wurm ohne Bedeutung. Dann bin ich nix, kann nix, weiß nix - dann bin ich Wurm. Und das lasse ich ausgiebig zu, bis sich mein Rückgrat ausgiebigst ausgeruht hat - das merkt man dann schon. Und dann gehts wieder aufwärts - und wie!
Wenn ich mir heute vorstelle, ich müsste mich wieder in diesen üblichen Dauerbetrieb von Zuversicht, Stärke und Wohlbefinden pressen, krieg ich Schleifchen in die Eingeweide - grauselig. Dafür kenne ich diese Dauerwohlfühlschleife viel zu gut. Letztlich redet man sich ja ein, was nicht grundlegend so ist, man wird ein bisschen wie eine Marionette. Und man merkts nicht mal - man kennts ja nicht anders. Wir Menschen leben mitunter nach komischen Regeln, die mit dem echten Leben noch lange nicht immer im Einklang stehen.
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•  Warum wird eine verbotene Frucht so von den Menschen begehrt?
Hilfreichste Antwort · 11.12.2016 · 8
Mir ist noch etwas Wichtiges dazu eingefallen
Die 'verbotene Frucht' hat ihren Ursprung bei Adam (dem Menschen) und seiner Angebeteten. Und da gehts nicht um Obst, sondern um Gut-Böse-Regeln. Um das Aufstellen einer künstlichen Barriere. Das ist in meinen Augen der Kern, Menschen sind nicht darauf ausgerichtet, sich von etwas abgetrennt zu fühlen. Und das geht über ein verbotenes Gut hinaus.
Um einen Menschen zu bewegen, woanders hin zu wollen, braucht man ihn nur einzusperren. Selbst wenn er sackfaul ist und sich ansonsten nicht weiter weg bewegt hätte als unbedingt nötig - kaum ist er vom Rest der Welt abgetrennt, will er den Zaun bzw. die Mauer überwinden.
Dabei geht es nicht so sehr darum, dass das Verbotene oder Unerreichbare vielleicht kostbarer ist, sondern um das Überwinden der Abtrennung. Sobald das Verbotene bzw. Unerreichbare erreicht worden ist, kann es von jetzt auf gleich jeden Reiz verlieren. Und nicht selten erkennt ein Mensch, dass das, was er vorher hatte, eigentlich viel wertvoller für ihn ist. Oft fragt er sich sogar, was ihn vorher so gereizt hat.
Ich glaube, dass der Mensch einfach nicht darauf ausgelegt ist, Abgrenzungen zu akzeptieren. Nicht mal natürliche wie z.B. nicht fliegen zu können. Aber auf konstruierte Grenzen wie Verbote oder Mauern oder Zwänge reagiert er geradezu allergisch.
Die Ausprägung dieser Eigenart ist von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich, aber ich glaube, dass jeder die Veranlagung dazu in sich trägt. Ab dem ersten 'Du-darfst-nicht' war der Wurm drin. Die natürlichen 'du-kannst-nicht' hätten völlig ausgereicht, um die Entwicklung voranzutreiben, aber die zusätzlichen du-darst-nicht, du-sollst-nicht, du-kriegst-nicht haben das Ganze (möglicherweise) eskalieren lassen.
Ich glaube nicht, dass Mauern und Verbote funktionieren können. Auf lange Sicht kann eine gewünschte Ausrichtung nur auf der Basis von positiver Verstärkung funktionieren, weil der Mensch aus tiefstem Innersten keine andere Regulierung akzeptieren wird. Nicht auf Dauer und nicht in großem Rahmen. Funktioniert einfach nicht.

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•  Was hat den Urmenschen intelligent gemacht?
Hilfreichste Antwort · 07.12.2016 · 8
Lieber ToniKim,
Du meinst vermutlich  die Steigerung der Intelligenz, denn Intelligenz war schon vorhanden, als sich Homo von den übrigen Primaten abspaltete. Die Intelligenz von Primaten ist ja nachgewiesen.
Dass Tiere in sozialen Gruppen oft eine höhere Intelligenz aufweisen, weil zu den 'normalen' Anforderungen der freien Wildbahn auch noch Interaktion einzelner Tiere untereinander die Hirntätigkeit ankurbeln, spielt eine Rolle.
Hinzu kam dann die Beherrschung des Feuers. Das ermöglichte dem Menschen, seine Nahrung zu kochen und damit leichter verdaulich zu machen und sie effektiver auszuwerten, z.B. durch die beim Kochen gebildete Stärke, die in Zucker umgewandelt wird, der für zusätzliche Energie sorgte.
Ein weiterer Meilenstein dürfte die Entwicklung der Sprache gewesen sein.
Die Fähigkeit, etwas benennen zu können und sich dadurch präziser untereinander austauschen und Information vermitteln zu können, dürfte der Entwicklung einen enormen Schub gegeben haben.
Der nächste Schritt war wohl die Entwicklung war die Erfindung der Schrift, die es ermöglichte, auch Informationen weiterzugeben, ohne selbst anwesend sein zu müssen.
Ich glaube, dass damit der Grundstein für die menschliche Intelligenz im Wesentlichen gelegt war, aber ich bin nicht wirklich sicher
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•  Eine Liste über Tiere und deren Lebensraum, wie finde ich diese?
Hilfreichste Antwort · 04.12.2016 · 11
Oh. Japp, ich verstehe - aber es gibt Tausende von Tierarten, was für eine Liste wäre das denn? Laut naturkundemuseum-kassel.de gibt es 5.501 Säugetiere, 6.771 Amphibien, 9.547 Reptilien, 10.064 Vögel, 32.400 Fische, 47.000 Krebstiere, 85.000 Weichtiere, 102.248 Spinnentiere, 71.000 sonstige niedere Tiere und über 1.000.000 Insekten-Arten.
Ich würde es mit bestimmten Gruppen versuchen, z.B. Bären oder Raub- bzw. Großkatzen oder Hundeartige usw. Ich hab versuchsweise 'Liste der Bären weltweit' eingegeben und einige mehr oder weniger passable Ergebnisse bekommen (wenn ich dich richtig verstanden habe) - meinst du so etwas in der Art?
http://www.tier-arten.de/Baerenarten.php
Das sind zwar auch nur die Bärenarten, aber auf jeden Fall besser als die Infos für jede Tierart einzeln zu suchen. Dazu hätte ich auch keine Lust - selbst wenn du dich auf die Säugetierarten beschränkst,sitzt du ja nächstes Jahr noch dran.
Viel Erfolg!


•    1 2 Kommentare
Kommentar von Creaperbox , 05.12.2016
Ah danke! Das ist echt ne GROSSE Hilfe, und ich denke so um die 1'369'081 Tiere einzeln durch zu schauen macht man ja sicherlich mit links ;)
Ps: Das ist, was ich gesucht habe.
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Kommentar von ancanei , 05.12.2016
Wirklich gerne, es freut mich riesig, dass ich dir helfen konnte.
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•  Kosten bei Tamme Hanken?
Hilfreichste Antwort · 04.12.2016 · 41
Ich hab kurz vor seinem Tod auf seiner website gekuckt, was mich ein Termin am Kummertag kosten würde. Es kam auf das Tier an, für Hunde waren es 80 €, bei Pferden hab ich 250 € in Erinnerung (bin mir aber nicht sicher), aber die Preise für die Behandlung von Kleintieren (Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen & Co.) habe ich leider vergessen.
Aber 80 € für die Behandlung eines Hundes? Ein Schnäppchen! Ich weiß, wie die Behandlung eines kranken Tieres ins Geld gehen kann und will mir garnicht vorstellen, was mancheiner schon vorher für langwierige Behandlungen bezahlt hat. Denn die meisten Besucher des Kummertages hatten bereits eine Odyssee an Arztbesuchen und Klinikaufenthalten hinter sich und nicht selten brachten man ihm Tiere, für die Tamme wirklich die letzte Hoffnung war. und oft konnte er den Tieren tatsächlich doch noch helfen.
Stationäre Aufnahme von kranken Pferden war natürlich viel teurer und Hausbesuche kosteten auch mehr, das ist völlig klar, aber für seinen Bekanntheitsgrad (den er ja durch seine erstaunlichen Erfolge erreicht hatte) war eine Behandlung am Kummertag ein echtes Schnäppchen.
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•  Welche Tiere töten sich gegenseitig und essen sich gegenseitig auf und töten ihre Kinder?
Hilfreichste Antwort · 01.12.2016 · 107
Bei Rivalenkämpfen ist es bei vielen Tierarten so, dass ein Gegner seinen Verletzungen erliegt, auch bei Pflanzenfressern. Vor allem, wenn beide Kämpfer gleich stark sind und keiner aufgeben will.
Bei Raubtieren gibts auch artübergreifende Rivalitäten, so sind sich z.B. Löwen und Hyänen überhaupt nicht grün und wenn die auf Jungtiere der anderen Art treffen, töten sie sie. Aber auch innerhalb einer Art kommt es vor, dass sie die Jungen ihrer Rivalen töten und natürlich auch verspeisen. Wenn z.B. die Rudelführer eines Löwenrudels wechseln, kommt es häufig vor, dass die neuen Chefs erstmal die Jungtiere töten. Das tun sie nicht, weil sie sich überlegen, dass die Löwinnen dann wieder rollig werden, sondern weil sich die, die so vorgingen, stärker vermehrten und sich das Erbgut letztlich durchsetzte - so funktioniert Evolution. Es gibt aber auch Löwen, die die Jungen des neuen Rudels sozusagen mitadoptieren, ist aber nicht so häufig.
Auch von Hyänen hab ich schon gehört, dass rivalisierende und ranghohe Weibchen schon mal den Wurf einer Rivalin töten - aber nicht ihre eigenen Jungen. Sie bilden wie die Hyänen, Lemuren oder Bonobis ein Matriarchat. Und insbesondere bei den Hyänen haben die Jungs echt nichts zu lachen.

Aber auch die Kleinen - unter Erdmännchenfamilien ist es garnicht mal so selten, dass ein 'Kindermädchen' die Jungen der Chefin tötet, um sich mit eigenen Jungen an die Macht zu tricksen. Oder dass die Chefin die Jungen von Rivalinnen tötet - gibts auch.
Wobei Erdmännchen im Grunde supersoziale Tiere sind. Aber es sind Raubtiere und die ErdWeibchen schaffen mit allen Tricks, scheuen sich aber auch nicht, sich richtig zu vermöbeln. Und wenn rivalisierende Familien um ein Revier kämpfen, gehts richtig zur Sache, auch wenn sie sooo possierlich aussehen. Wirklich faszinierende Tiere.
Zebrahengste fügen sich bei Hengstkämpfen auch manchmal tödliche Verletzungen zu, in der Savanne reicht es schließlich, wenn ein Tier nur humpelt. Es ist auch garnichtmal so selten, dass ein Zebrahengst durchknallt und sich auf das nächstbeste Fohlen stürzt und es tottritt. Kommt einfach vor.
Und natürlich unter Schimpansen gehts öfter mal derb zur Sache. So sozial sie auch sind, die können richtig zulangen. Es gibt auch überaus sanftmütige Clanführer (die sind eben so vielfältig wie wir auch), aber manche sind hitzköpfige Burschen, die ein strenges Regiment führen. Unter Schimpansen ist es garnicht mal so selten, dass sie sich gegenseitig töten - aber nicht verspeisen. Aber sie jagen andere Primaten und die futtern sie dann auch. Die Jungs führen manchmal auch Kriegszüge durch und gehen wie bei der Jagd extrem strategisch vor.
Aber es gibt halt auch ganz sanftmütige Anführer, die einfach starke Freunde um sich geschart haben wie ne Bodygarttruppe. Superfaszinierend und wahnsinnig spannede Tiere. Die ja wie wir auch zu den Primaten zählen.
Während ihre engsten Verwandten, die Zwergschimpansen oder Bonobos sehr friedliche Tiere sind. Und im Gegensatz zu den Schimpansen ein Matriarchat bilden. Und die jeden Stress halt mit Sex ausleben.
Delphine sind so ein Mischmasch. Supersozial, superhilfreich und verspielt und die haben auch Sex untereinander und miteinander - alle und jeder, jung und alt und wie bei den Bonobos auch gleichgeschlechtlich, da ist im Grunde alles erlaubt. Aaaber rivalisierende Familien können auch heftige Kämpfe gegeneinander führen - auch Delfine sind schließlich Raubtiere, aber Kannibalismus gibts unter ihnen natürlich nicht.
Boah.... - schon wieder viel zu viel gesabbelt, aber du siehst, dass es sowas auch in der Tierwelt gibt. Was keineswegs bedeutet, dass der Stärkere gewinnt, denn die Klügeren gewinnen auch oft, manchmal die Geschickteren, viele Wege führen nach Rom bzw. zum Erfolg. So simpel, dass es da nur nach Kraft geht, ist die Natur nicht :)
•    8 10 Kommentare
Kommentar von Jun12 , 01.12.2016
Donnerwetter. Was für eine ausgezeichnete Antwort. Sie sind am ehesten dran den Hilfreichsten Stern zu bekommen. MFG.
1
Kommentar von ancanei , 01.12.2016
Oh - danke!
Ich hab schon gedacht, die Antwort wäre zu lang.
Aber wenn es okay war, dann freuts mich natürlich - danke nochmal:)
1
Kommentar von Irgendwerxyz , 02.12.2016
Schimpansen essen sehr wohl andere Schimpansen. Sie jagen auch andere Schimpansen um sie zu fressen.
3
Kommentar von ancanei , 02.12.2016
Interessant, kannst du mir Genaueres sagen? Weil ich in der Primatenforschung noch nicht auf Kannibalismus gestoßen bin, ich kann mich auch nicht erinnern, von Jane Goodall je etwas über Kannibalismus bei Schimpansen gelesen oder gehört zu haben.
Wenns so ist, will ichs halt genau wissen. Ich geh natürlich auch selbst mal stöbern :)
1
Kommentar von ancanei , 02.12.2016
Gefunden! Danke dir für den Hinweis, ich les jetzt erstmal die entsprechenden Artikel - auch von Jane Goodall ist was dabei, find ich superinteressant! Nochmals danke! :) :) :)
1
Kommentar von ancanei , 02.12.2016
Du hast völlig recht, es gibt auch entsprechende Beobachtungen von Jane Goodall (ihr vertrau ich da am meisten), auch ranghohe Weibchen hat sie dabei beobachtet, dass sie rangniedrigere überfallen, ihr Baby töten und verspeisen.
Auch bein Männchen ist beobachtet worden, dass sie getötete Tiere annagen. Sie fressen sie aber nicht ganz auf, was darauf hindeutet, dass es wie z.B. bei den Erdmännchen eher mit Rivalität aus Rangordnungsgründen in Verbindung steht.
Ach wie schön, dass ich wieder was dazulernen konnte, ich bin dir wirklich total dankbar für den Hinweis!
1
Kommentar von Irgendwerxyz , 02.12.2016
Es gibt schon noch ein paar mehr renommierte Verhaltensforscher. Christophe Boesch ist z.B. auch ein sehr bekannter Name. Beide haben auch bei der Disney Produktion Schimpansen mitgewirkt. Übrigens ein sehr schöner Film, falls Du den noch nicht gesehen hast.
Das Verhalten mit dem Essen der Artgenossen habe ich schon in vielen Tierdokus über Schimpansen gesehen. Gründe dafür sind auch Revierverhalten bzw. Krieg zwischen Clans, aufgestaute Hormone etc. aber auch, weil die das Fleisch scheinbar auch einfach mögen.
2
Kommentar von ancanei , 02.12.2016
M-hmmmm. Ich finds erstaunlich, dass das bislang so völlig an mir vorübergegangen ist. Auf jeden Fall bin ich froh, diese Wissenslücke jetzt geschlossen zu haben. Vielleicht hatte ich es unbewusst ausgeblendet, aber ich wüsste nicht, wieso. Und in 'Schimpansen' war es auch drin? So merkwürdig, den hab ich ja hier, ich bin ja auch selbst totaler Dokujunkie. Klar gibts da auch viel Mist, aber 'Schimpansen' fand ich richtig klasse.
Auf animalplanet laufen auch tolle Serien, in denen auch einfach Tiere beobachtet und dabei gefilmt werden. Kattas, Erdmännchen und mein Liebling ist 'Die Elefantensaga'. Unter allen mir bekannten Wildlifedokus ein echtes Sahnehäubchen. Da hat Attenborough noch mitgemischt und der Nachruf auf Echo ist ganz von und mit ihm.
Kennst du den? (leider nur in englisch gefunden)
https://www.youtube.com/watch?v=J91-qcAGBVU
1
Kommentar von teafferman , 03.12.2016
"Das tun sie nicht, weil sie sich überlegen, dass die Löwinnen dann wieder rollig werden, sondern weil sich die, die so vorgingen, stärker vermehrten und sich das Erbgut letztlich durchsetzte"
Hier liegt de facto ein Widerspruch in sich vor, es sei denn, Du kannst irgendeine andere Begründung dafür liefern beruhend auf Fakten, dass das neue Löwenmännchen bzw. das neue Löwenmännchenpaar - was durchaus hier und da als Bildmaterial zum Nachweis vorliegt - die Jungen des besiegten Vorgängers töten. Denn tatsächlich werden die Löwinnen abhängig von Alter ihrer Jungen rollig, also befruchtbar. Deshalb ist seit Jahren in der Forschung anerkannt, dass durch die Tötung vorgefundener Junge eine zügigere eigene Vermehrung erzeugt werden soll.

Bildmaterial als Nachweis, dass Hyänen eigene schwache Junge töten, existiert nach meiner Kenntnis nun schon mehr als ein Jahrzehnt. Ob es in die auf deutsch erschienene Literatur eingegangen ist oder nicht ist mir nicht bekannt.
" Unter Schimpansen ist es garnicht mal so selten, dass sie sich gegenseitig töten - aber nicht verspeisen."
Dieses Phänomen wird erst beschrieben, seit der Mensch in ihre Habitate massiv zu ihrem einschränkenden Nachteil eingegriffen hat. In solchen Fällen gibt es dann auch Bildmaterial welches belegt, dass das getötete Herdentier auch verspeist wird. Zumindest dann, wenn ein Jungtier getötet wird. Was zunehmend innerhalb eines Rudels beobachtet und dokumentiert ist.
Deine Ausführungen zu Bonobos werden nach aktueller wissenschaftlicher Auffassung durchaus nicht so platt wie von Dir dargestellt beschrieben. Hier wird schon länger ihre Habitateinschränkung über den bekannten langen Zeitraum mit berücksichtigt. Wobei dann heraus kommt, dass der Druck auf die Art mit der Zeit solches Sozialverhalten zum Arterhalt nötig machte. - Mit einer anderen Primatenart läuft ja genau auf diesem Erkenntnishorizont seit nun Jahrzehnten ein Versuch.
Delphinfamilien bestehen ausschließlich aus Weibchen und geschlechtsunreifen Männchen. Sind die Männchen geschlechtsreif, werden sie Teil eigener sogenannte Schulen.
Kannibalismus als solchen kann bis heute kein Forscher unter Delphinen nachweisen, weil es an technischen Mitteln fehlt. Tödliche Angriffe von männlichen Schulen dieser Art allerdings sind belegt. So weit mir bekannt auch aus Australien auf jeden Fall filmisch festgehalten. - Auch schon einige Jahre her.
Tatsächlich ist alles genannte Filmmaterial auf youtube als Dokumentation zu finden. Der Plattform ist es dabei vollkommen egal, Was Du oder sonstwer für eine Meinung zu ihr haben. Es ist nur eine Plattform.
Darüber hinaus sind meine Ausführungen alle schon lange in Schriftform auch auf Deutsch festgehalten.
1
Kommentar von Hyaene , 09.12.2016
Auch von Hyänen hab ich schon gehört, dass rivalisierende und ranghohe Weibchen schon mal den Wurf einer Rivalin töten - aber nicht ihre eigenen Jungen. Sie bilden wie die Hyänen, Lemuren oder Bonobis ein Matriarchat. Und insbesondere bei den Hyänen haben die Jungs echt nichts zu lachen.
Da muss ich dir widersprechen:
Klar, es kann vorkommen. Dies wird aber bestraft.
Im Gegenteil. Bei Hyänen gibt es sogar einen Kindergarten, indem die Frauen, ca. 4 Wochen nach der Geburt ihrer Kinder, dazukommen. Die Frauen verteidigen alle Kinder. Wenn die Frauen jagen gehen, passt mindestens eine Frau auf die Kinder auf. Ob es die Kinder schwer haben, hängt vom (vererbten) Rang und der Freunde, die sie verteidigen, ab. <--- Tüpfelhyänen sind zu Kognitionen fähig.
0
•  Was ist für euch liebe und glaubt Ihr an die wahre liebe?
Hilfreichste Antwort · 01.12.2016 · 23
Tolle Frage, danke Pianist :)
Liebe ist pure Anziehungskraft auf der Ebene von Geist und Gefühl.
Sie erwacht, wenn wir jemandem oder etwas begegnen, der, die oder das wichtig für uns ist. Sie äußert sich in zwischenmenschlichen Beziehungen als Freundes- und Mutter- bzw. Eltern- und Geschwisterliebe. Und wenn man einem möglichen Lebenspartner begegnet, erleben wir Herz über Kopf verliebt-sein.
Je nachdem, ob man glücklich- (erfüllt) oder unglücklich (unerfüllt) verliebt sind, ist sie wie ein Turbobooster an Lebensenergie, der uns uns leicht fühlen und die Welt hell und bunt für uns erscheinen lässt oder aber wie ein Mahlwerk, das uns uns schwer fühlen und die Welt für uns trist und grau erscheinen lässt. Sie kann Herausforderung oder Erfüllung sein, je nachdem, ob wir etwas überwinden sollen oder einen Hafen brauchen.
Alle unsere Gefühle sind Ausdruck von Liebe, je nachdem, wie wir zu dem stehen, was uns wichtig ist.
* Glück empfinden wir, wenn wir mit dem uns so Wichtigen verbunden sind.
* Trauer empfinden wir, wenn wir jemand oder etwas Geliebtes verloren haben und loslassen müssen.
* Zorn empfinden wir, wenn zwischen uns und dem, was uns wichtig ist, ein Hindernis steht (unsere 'Abrissbirne', die das Hindernis zertöppern und den Weg freiräumen will)
* Hass empfinden wir, wenn jemand etwas Geliebtes getötet oder zerstört hat.
Hass und Zorn treten oft gemeinsam auf, sind aber nicht dasselbe.
* Angst empfinden wir, wenn ein Verlust von etwas uns Wichtigem droht. Sie ist immer auf die Zukunft gerichtet, man hat niemals Angst vor dem, was jetzt ist, sondern immer nur vor dem, was in der Zukunft geschehen kann.
Beispiel: Man hat niemals Angst davor, dass jemand mit einem Messer vor uns steht, sondern davor, dass er uns damit verletzen kann.
Was wir 'wahre Liebe' nennen, ist eine tiefe, innige Herzensverbindung zu einem Lebensgefährten. Aber ich glaube, dass Liebe so oder so wahr ist. Ich wüsste nicht, was wahrer sein könnte.
•    2
•  Berechtigte Kritik oder sind das eher Lapalien?
Hilfreichste Antwort · 22.11.2016 · 28
Grüß dich, DerSchnupfen (kuhler Nick)
Du kannst dir restlos sicher sein, dass keiner der Kritiker an deiner Arbeitsstelle wie auch hier fehlerlos ist. Und die angegebenen Punkte zeigen, wie kleinlich unser (berufliches) Umfeld geworden ist. Menschliche Ungeschicktheiten oder Unüberlegtheiten werden nicht mehr toleriert, man hat zu funktionieren und peng. Gaaaanz üble Voraussetzungen für nicht so perfekte Menschen und beim Lesen der Antworten ist mir auf einmal restlos klar geworden, wieso so viele (und immer mehr) Menschen unter Burn-outs und Depressionen leiden. Mit Menschlichkeit hat das nämlich nichts mehr zu tun, das ist Perfektionismus mit Strammstehen.
Natürlich gibts da auch besondere Prioritäten - wenn du z.B. in Geheimnisbereichen oder mit gefährlichen Erregern arbeiten würdest, aber ich nehme nicht an, dass das so ist, sonst hätte man dich wohl schon entlassen - hab ich recht?
Aber das da find ich übel. Und bei manchen Antworten wird mir ebenfalls übel. Würde des Menschen unantastbar? Wenn man funktionierende Automaten schaffen will, sollte man welche bauen. Menschlichkeit ist jedenfalls nicht mehr gefragt und kleine menschliche Schwächen werden geahndet, wie man es heut in Kindergärten nicht mehr tut. Super-super-übel.
*steine rundreich*
(falls wem nach Steinigen zumute ist beim Lesen meiner Antwort ;) )
•    4 7 Kommentare
Kommentar von Derschnupfen , 22.11.2016
Arbeite da im kulturellen Bereich also so eine Art Museum... und ich habe z.B vergessen den Weg zum Büro abzuschließen. Das sind immer 2 bestimmte Mitarbeiter die alles was ich tue auf die Goldwaage legen. Nie wird etwas kritisiert was ich arbeitstechnisch mache sondern immer Derartiges wie Tür abschließen bzw. bestimmten Tagen offen lassen, Licht, Spülmaschine ausräumen (obwohl ich keinen Kaffee trinke oder koche) oder oder oder... der Chef erfährt in Prinzip nichts davon nur das Team mit dem ich zusammenarbeiten muss .  
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Kommentar von ancanei , 22.11.2016
Ich vermute, dass es sich um Mitarbeiter handelt, die mit sich und der Welt zutiefst unzufrieden sind und sich mit ihrer Kleinkrämerei vor den anderen 'aufwerten' wollen. Ein Mensch mit Charakter und Rückgrat wird sich jedenfalls völlig anders verhalten. Aber die besagten Leute haben ja nichteinmal genug Mumm, sich dir persönlich zu stellen. Sie erledigen es halt per Rundschreiben und hoffen auf Beifall von anderen - was letztlich aber nix anderes ist als Mobbing. Hast du denn keine Vorgesetzten, die so ein feiges Vorgehen unterbinden können?

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Kommentar von ancanei , 22.11.2016
Und wenn du den Spieß umdrehst und ein Rundschreiben losschickst, in dem du darauf hinweist, dass du vorgesorgt und  KommentiereHammer und Nägel (zum Kreuzigen) besorgt hast? Oder vorschlägst, einen Pranger zu besorgen, an dem unperfekte Missetäter angebunden werden? Also ich würde das bei einer derartigen Kleinkrämerei hinkriegen.
Ich sage NICHTS gegen Kritik als solche. Klar kann man bei wiederholten Fehlern jemanden zur Seite ziehen und z.B. sagen "Hey, ich hab nu dreimal die Tür hinter dir abgeschlossen, weil du es vergessen hast und fänds gut, wenn du zukünftig ein bisschen mehr drauf achten würdest." - aber die von dir beschriebene Vorgehensweise ist in meinen Augen ein absolutes NoGo.
1
Kommentar von Derschnupfen , 22.11.2016
Doch sicher nur ist diese Kritik auf der einen Seite ja berechtigt und wie du an der Reaktion vieler anderer siehst wird sich dieser dann wahrscheinlich auch auf die Seite der anderen stellen als auf meiner
1
Kommentar von ancanei , 22.11.2016
Oh - ich hab das schon einen Kommentar drüber beantwortet, sorry, ich bin manchmal einfach zu schnell :)
Wie gesagt - nichts gegen Kritik, aber solches Mobbing sollte ein verantwortungsbewusster Vorgesetzter unterbinden.
1
Kommentar von Derschnupfen , 22.11.2016
Danke ^^
1
Kommentar von ancanei , 22.11.2016
Es war mir ein Fest, lieber DerSchnupfen :)
Ich bin echt erschrocken, als ich gelesen habe, wie viele Leute ein solches Mobbing hinzunehmen bereit sind oder sogar noch rechtfertigen. Find ich echt krass.
Auf jeden Fall hast du allen Grund und jedes Recht der Welt, so eine Vorgehensweise zu kritisieren. Letztlich dient sowas nur dazu, dass man unsicher wird und letztlich noch mehr Fehler macht - das sollte heutzutage eigentlich jedes Kind wissen. Außerdem vergiftet es die Arbeitsathmosphähre und stampft jede Freude am Schaffen in Grund und Boden. Konstruktivität ist definitiv anders.
1
•  Was bräuchte es, damit der Mensch aufhört, die Natur so masslos auszubeuten?
Hilfreichste Antwort · 20.11.2016 · 35
Dazu bräuchte es ein Wirtschaftssystem, das so umstrukturiert wurde, dass die bisher völlig falschen Anreize an die richtige Stelle rückt. UND es bräuchte Menschen, die sich einer solchen Möglichkeit öffnen und fähig sind, über den Tellerrand schon dagewesener Beispiele (Kommunismus, Kapitalismus, soziale Marktwirtschaft, Tauschwesen usw.) hinauszudenken und neue Wege auszuprobieren.
Selbstverständlich ist es möglich, ein solches System zu schaffen, die Schwierigkeit liegt nach meiner Erfahrung darinnen, die Überzeugung an die Unabdingbarkeit und auch Unveränderbarkeit des bestehenden Systems aufzubrechen. Aber es ist möglich, ein System zu schaffen, das nicht nur den Menschen einen Ausgleich für ihr Tun, sondern auch der Natur einen Ausgleich für ihre Gaben zusichert und in dem nachhaltig und verantwortungsvoll produzierte Waren günstig sind, zerstörerisch und verantwortungslos produzierte Waren teuer bis unerschwinglich sind und in dem jedweder Eigennutz von Konzernen, Industrien und Unternehmen schlicht aufgelöst werden.
Und neben anderen positiven Auswirkungen würde das bewirken, dass aus Natur und Lebensraum Erde kein Geschäft mehr gemacht wird :)
  3 28 Kommentare
Kommentar von Satiharu , 20.11.2016
Stimmt, das ist das Ziel, welches ist der Schritt dahin? (:
1
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Ich hab mich z.B. hingesetzt und so lange an Lösungsideen gearbeitet, bis ich nach einigen Rückschlägen zu einem Ergebnis gelangt bin, das allen Anforderungen gerecht wird, die mir eingefallen sind.
Das heißt nicht, dass diese Möglichkeit die einzige ist, aber es bedeutet, dass es MÖGLICH ist, nicht nur einen Stopp der zerstörerischen Entwicklung zu bewirken, sondern sogar eine Umkehrung unseres Verhaltens einzuleiten.
Und jetzt bin ich damit beschäftigt, Klinken zu putzen, um Menschen nahezubringen, dass es möglich ist. Wie sich das Ganze weiterentwickelt, wird sich zeigen, aber ich würde mir wünschen, dass es gelingt, Menschen dafür zu gewinnen, an effektive Lösungsmöglichkeiten zu glauben und daran zu arbeiten :)
1
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Entschuldige, bei mir klemmts mittlerweile ein bisschen, wenn es darum geht, näher auf die Funktionen des Lebendigen Ausgleichs einzugehen. Klar schreibe ich gezielt Leute an, aber ansonsten will ich nicht damit 'hausieren' gehen.
Aber wenn es dich (oder jemand anderen) wirklich interessiert, kann ich gerne auf die Besonderheiten der Idee eingehen - falls deine Frage nach dem nächsten Schritt so gemeint war :)
1
Kommentar von Satiharu , 20.11.2016
Vielleicht klemmt's meiner Interpretation deiner Rede..
Die Aussicht interessiert anscheinend die wenigsten, so verbreite ich lieber die Einsicht. (:
0
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Meiner Erfahrung nach kann (nicht muss) es einen Oops-Effekt auslösen, wenn Menschen die Möglichkeit von Reinkarnation bewusst wird. Nicht, dass es jemand glauben soll, nein-nein - aber möglich ist es nunmal, Glauben hin oder her. Und wenn man dann drauf hinweist, dass es mit dieser Möglichkeit auch sein kann, dass wir selbst die Generation sein können, der wir den Lebensraum plattmachen.
Ich persönlich halte eh wenig von Glauberei, wenn einem nichtmal bewusst ist, dass es nur ein Glaube ist, andere Möglichkeiten aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen sind. Ich mag es einfach, 'in Möglichkeiten' zu denken - das lässt viiiel Raum zum denken :)
1
Kommentar von Satiharu , 20.11.2016
Wenn du nichts von Glauberei hälst, dann besinne dich, was du weisst. (: Also als Grund zur Umkehr, eine ledigliche Möglichkeit zu schildern, ist nicht meine Lösung. Selbst wenn wir wiederkommen gibt es anscheinend einen Platz für uns, und manche sind anscheinend nicht vernünftig genug um in einer halbgesunden Welt zu weilen. Leben ist Leben, Tod ist Tod, da will ich noch nichts mischen, ausserdem wissen wir ja nicht, ob so wie wir sehen, für alle Menschen gut ist.
Wir können die Menschen zu den Weisheiten weisen, die wir in unserem Sein bereits verstanden haben, aber was man dann damit macht, ist den anderen überlassen.
Ich glaube, viele Menschen wünschen sich ein Idol, jemand der kommt und von Herzen spricht, sich nicht unterkriegen lässt und die Minderheiten beschützt. Das ist doch der Heldentraum eines jeden, mit der Zeit, durch die stählerne Brille der Zivilisation, ist mancher so ein Glaube abhanden gekommen, sprich, sie haben ihre Fantasie auf den jetztigen Stand ihrer Weltinterpretation geschraubt, alles aus der Reihe tanzende ist nicht einschätzbar und somit ver-rückt. Doch ein Funke ist stets in den Herzen, sonst wären sie tot, oder das ist meine Wahrnehmung der Menschen, und manche freuen sich enorm wenn du schon mit ihnen sprichst. Wir haben einen Schatz im Herzen, und der nennt sich Hoffnung, Liebe, Vertrauen und dieser erkennt man durch die Augen, je nach Intensivität des Gefühls oder des Danachlebens, offenbart es sich auch in Stimme, Gestik, Mimik, etc. Und der kleine Funke erkennt das, umso kleiner, umso intensiver muss dein Gefühl sein, (das ist das was ich wahrnehme) (:
2
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Uiiii - entschuldige, da hab ich mich aber sehr besch...eiden ausgedrückt. Was die mögliche Entwicklung von Lebensraum Erde angeht, halte ich Glaubensdiskussionen für fatal. Dafür ist Lebensraum Erde einfach viel zu wichtig. Da muss man alle Möglichkeiten zulassen, sich auf den Worstcasefall vorbereiten und gerne auf die wünschenswerte Entwicklungsmöglichkeit hoffen. Sich in dieser Frage auf das zu verlassen, was man glaubt, ist an Verantwortungslosigkeit kaum zu überbieten.
Was die Frage nach Gott und/oder dem Sinn des Lebens angeht, ist man natürlich auf Glauben angewiesen. Da find ich es nur wichtig, dass man sich bewusst ist, dass man etwas glaubt. Einen Glauben als Wahrheit zu deklarieren, hat meist ganz fatale Folgen und außerdem neigt man dann allzugern zum Missionieren und das kommt eh nicht gut.
Ich halte also nichts von nicht-bewusstem Glauben. Der Unterschied zwischen wissen und zu wissen glauben kann schmal sein, ist aber echt wichtig *find*
1
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Stell dir vor, man würde völlig neu ansetzen, das hilft beim Verständnis, weil man sonst automatisch immer wieder in die alten Konditionierungen rutscht und dann ist es schwierig.
Zuerst muss das Geld durch eine Bezahlstruktur ersetzt werden, mit der ihrerseits kein Profit mehr gemacht werden kann. Das kann man erreichen, indem man feste Richtlinien zur Berechnung einsetzt.
Für die Lohnberechnung eignet sich Zeitaufwand und für die Warenpreisberechnung eignet sich Energieverbrauch. Wichtig ist, dass es auf eine Weise geschieht, die vergleichbar ist mit Schuldscheinen, die beim Einlösen vernichtet werden.
Die aufgewandte Arbeitszeit wird dem Konto des Verdieners gutgeschrieben, ohne dass sie jemand 'bezahlen' muss - und beim Einkauf wird sie vom Konto gelöscht und landet im Nirwana. Der Lohn hat also nichts mehr mit den Warenpreisen zu tun.
Der Warenendpreis ist die Summe der Energie, die von der Förderung bis zur Bereitstellung einer Ware verbraucht wurde. Der ist auch heute schon im Warenpreis enthalten, aber als Strompreis (Geld).
Die Summe dieser verbrauchten Energie wird ebenfalls nicht von den beteiligten Unternehmen 'bezahlt', sondern nur als Summe auf dem Warenschein vermerkt und bei jedem weiteren Schritt wird die dafür verbrauchte Energie hinzuaddiert.
Anstelle der Lohnkosten, die ja nichts mehr mit dem Warenwert zu tun haben, tritt der Ausgleich an die Natur. Das heißt, dass der Natur ein Werteausgleich zusteht und die dafür verbrauchte Energie wird ein wesentlicher Bestandteil des Warenendpreises. Das bewirkt automatisch, dass Güter, deren Bereitstellung nachhaltig und ohne nennenswerte Schäden an der Natur erfolgen kann, automatisch günstig sind, während Güter, die große Schäden an der Natur verursachen, automatisch teuer bis unerschwinglich werden.
Und wenn ein Mensch etwas einkauft, wird die jeweilige Verkaufssumme vom (Arbeitszeit-)Konto des Käufers gelöscht. Das heißt, dass Unternehmen komplett aus der Profitschiene herausgelöst werden. Mensch wendet Lebenszeit auf, um etwas (was auch immer) für die Gemeinschaft zu tun und die Natur erhält einen Ausgleich für die Entnahme.
Natürlich ist das nur eine sehr grobe Zusammenfassung, aber wenn man sich das mal richtig durchrechnet, kann es eine enorm komplexe Wirkung entfalten, bei der es kaum noch ein weiteres Gesetz braucht, um die Menschen dazu zu bewegen, nachhaltige und qualitativ wertvolle Waren zu bevorzugen.
1
Kommentar von Satiharu , 20.11.2016
Hm, falls du das gerne ausgetüftelt hast, so; Glückwunsch! Sehr schlau durchdacht und dies könnte wirklich funktionieren, doch wie führt man das ein? Und wir bräuchten viele Leute die all dies kontrollieren, denn Profit klingt den Menschen schön, und faul sind viele zur Zeit ja auch gerne.
Ich glaube, bevor der Mensch etwas derartiges einführen will, braucht man bereits kein Geld mehr, auch keine Fremdregierung.
Vielleicht klinge ich naiv, doch ich glaube daran, dass der Mensch teilen kann und will. (:
2
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Selbst wenn es viele Leute bräuchte, um es zu kontrollieren, wäre das kein Problem, weil die Arbeitszeit dann ja keine Kosten mehr verursachen würde. Wobei es sowieso garnicht soviele Menschen zur Kontrolle bräuchte wie heute, wo ja noch der mögliche Profit haufenweise falsche Anreize setzt.
Die Erfahrung der letzten beiden Jahre hat mir gezeigt, dass es am schwersten ist, überhaupt angehört zu werden. Außerdem würden zwar die allermeisten davon profitieren (darauf geh ich gleich noch ein), aber die Vielverdiener, Lobbyisten und Konzernchefs müssten so einige Privilegien aufgeben. Von daher gilt mein Hauptfocus eher den ärmeren Nationen, die eh kaum was zu verlieren haben. Die Vorstellung, dass Staaten wie z.B. Bolivien, Äthiopien oder Indonesien mit einer solchen Lösung an den ach so mächtigen Wirtschaftsnationen vorbeirauscht, gefällt mir außerordentlich gut.
Was ich zu erwähnen vergas ist, dass es drei Regeln gibt und die dritte besagt, dass jeder Mensch ein bedingungsloses Recht auf den Grundlebensbedarf hat (Zuhause, Nahrung, Kleidung usw. und bestmögliche medizinische Versorgung sowie Bildungsmöglichkeiten), der kostenfrei zur Verfügung steht.
Die erste Regel besagt, dass die Würde des Lebens unantastbar ist (das kann von jeder Kultur nach deren Ermessen gedeutet werden) und die zweite Regel besagt, dass Schutz und Erhalt von Lebensraum Erde für alle Völker und Nationen oberste Priorität hat.
Diese drei Regeln sind bewusst so offen gehalten, weil das Ganze global gedacht ist und auf diese Weise für nahezu jeden annehmbar ist, weil keinem vorgeschrieben wird, wie sie interpretiert werden müssen - woran ja bisher die meisten Vereinigungen gescheitert sind.
Letztlich ist es für mich garkeine Frage, ob das (oder etwas Vergleichbares) eingeführt wird, die Frage ist nur, ob es früh genug geschieht, um überhaupt noch etwas bewirken zu können. Was Trump (und leider auch Merkel) angeht, seh ich die Einsicht betreffend allerdings tiefdunkelanthrazit. Aber in den sogenannten Entwicklungsländern dürften die Widerstände nicht ganz so groß sein. Da fehlen mir allerdings noch die nötigen Übersetzer (ich schaff dran). Aber auch hier gibt es Leute, die das ohne weiteres zu verstehen in der Lage sind.
Derzeit haben eine Mitarbeiterin und ich ein recht kurze Zusammenfassung als Broschüre zusammengestellt, die gerade gedruckt wird. Es ist ja möglich, dass die Chancen auf Gehör steigen, wenn die Angeschriebenen etwas Greifbares in Händen haben. Der Inhalt ist im Grunde der gleiche Text, wie man ihn auch auf der HP des Konzepts zu finden ist:
http://lebendige-zukunft.jimdo.com/
2
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Ich finds nunmal wichtig, Lebensraum Erde zu retten und bis die anderen soweit sind, hab ich halt schon mal angefangen. Das ist eigentlich schon alles :)
1
Kommentar von Satiharu , 20.11.2016
super Text, wirklich! Und die Internetseite, bzw das Buch finde ich auch sehr schön gestaltet, euer Werk? (:
2
Kommentar von ancanei , 20.11.2016
Danke dir! :)
Ja, das ist 'mein Ding' und eines meiner Babys. Das Konzept ist mein dritter Versuch (die ersten beiden waren Anfängerkram), die beiden Vorgänger hab ich zackig in die Tonne gekloppt, als mir ihre Mängel auffielen.  Das ist (möglicherweise) ein entscheidender Unterschied zu anderen Systemmachern - ich kenne nur solche, die ein einmal entstandenes Konzept festbetoniert haben, statt es nochmal überarbeitet oder gar völlig ausgetauscht haben. So als ginge es ihnen darum, 'ihr Produkt' anzupreisen (gilt leider auch für Franz Hörmann und Andreas Popp, falls der immer noch Plan B anpreist). Wobei mir Andreas eine RIESENhilfe war, um die Mängel des zweiten Versuchs erkennen zu können - im Grunde war er es, der mich vom Kathegoriensystem befreit und für den Lebendigen Ausgleich geöffnet hat.
Klar ist es innerhalb von 24 Stunden in der Tonne gelandet, weils mir völlig wumpe ist, wer da welche Idee hat, wichtig ist einzig, dass sie allen nötigen Anforderungen gerecht wird. Ich finds ein bisschen doof, dass ich die Einzige zu sein scheine, die so unterwegs ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden - ich bleib jedenfalls dran, ich will ja schließlich 'die Welt retten' - gern auch anonym.  Ich finde Lebensraum Erde einfach wunderschön und einzigartig und FALLS ich mal wiedergeboren werde, möchte ich in einer intakte Welt landen.
Nunja - und ich hab mir eh die Lösungssuche angeblich unlösbarer Probleme auf die Fahne geschrieben. Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht aufhören, das ist einfach mein Ding, mein Leben, mein Antrieb. Sonst wärs glatt langweilig und das geht ja gaaar nicht :D
1
Kommentar von Satiharu , 21.11.2016
Ich hoffe dein Baby fùhlt sich mit dem Namen wohl... (:
Jup sonst ists mir Zu lang-weilig ! Jemand soll sich ja darum kümmern. Ich bin meistens für das Zwischenmenschliche am brauchbarsten und als seelischer "Arzt" talentiert. Also eig authentisch und zufrieden mit mir und der Welt ( was ich lange nicht war). So kommt das. Aber meine eigene Schule. Kein Nachgerede ohne Verständnis (:
Was ein Problem werden könnte, ich habe ein grosses Interesse und so in die verschiedensten Dinge, bevorzugt alles Lebende und alles Kreative :D vermutlich ist das aber sehr nùtzlich wenn man sich selbständig machen und die gesamte Breite des Spektrum Mensch erreichen will.
anonym sind wir.wir können ja weiter ziehen (:
Die ganze Welt zu retten kann man nur zusammen, doch den Anfang machen kann jeder (: oder so glaube ich (:
1
Kommentar von ancanei , 21.11.2016
Guten Morgen :)
Du bist ein bemerkenswerter junger Mann mit bemerkenswerten Ansichten. Ich finde vieles von mir an dir wieder, bist du auch Scanner? Wundern würde es mich nicht bei dem, was du so von dir gibst. Auch ich war (unter anderem lange Jahre auf das Zwischenmenschliche und menschliche 'spezialisiert', hab mich aber auch immer wieder auf alle möglichen Themen gestürzt, die mit dem Leben im Kleinen und im Großen in Verbindung standen (Scanner eben).
Sonst schien es keine Gemeinsamkeiten zu geben, aber im Nachhinein hab ich das wohl gebraucht, um gemeinsame Nenner zu finden und so hab ich erst die 'Lehre vom (Mensch-)Sein entdeckt, der Lebendige Ausgleich ist das zweite Baby und schließlich hab ich vor nem Jahr noch die Lebendige Demokratie hinterhergeschoben. Alles Lösungsmöglichkeiten für Probleme, von denen andere sagen, dass es keine gemeinsamen Lösungen gibt, im Fall Religion, Wirtschaft und Macht. Es dürften ja auch nicht die einzigen Lösungen sein (Gott bewahre), aber zumindest habe ich widerlegt, dass es keine gemeinsamen Lösungen geben kann.
Und nichts davon war geplant, es hat sich einfach nur ergeben, es ist mir irgendwie passiert und das ist mir nur gelungen, weil ich eben Scanner bin und - Vorübergehende (Japp, weiterziehn, wenn eine Aufgabe erledigt ist). Das Leben ist  bunt und auch, wenn man Jahrzehntelang glaubt, dass irgendwas nicht stimmt, weil man bei nichts bleiben kann - im Nachhinein kann genau das sich als ein Glück herausstellen :)
1
Kommentar von Satiharu , 22.11.2016
Scanner? Ich will mich nicht festschreiben, ich bin ich: Aber das beinhaltet wohl von allem was.  Die Sicht ist bunt, und ich bleibe da wo ich mich positiv wandle und gehe weiter wenn der Lernberg kahl wird. Bin auf 23. Sonnenumrundung und somit noch in der Blütenblätteröffnungszeit, in meiner Erkennungsphase.
Meine Gabe zur Zwischenmenschlichkeit bekam ich, als ich den Mensch als Summe seiner Kulturen erkannte. Denn vordem war ich nicht sehr der Menschenfreund.
Du planst sehr viel, erscheint mir. Pläne können schiefgehen, ich vertraue mehr auf meine Improvisation. (: Aber hey, das ist meine momentane Lebensweise, es gab schon etliche Beben darin, die mir immer tiefere Stromschnellen boten. Auch ich denke viel, doch tue ich das des Denkenwillens gern. Einen Zukunftsplan hab ich nicht, bis aufs Verlassen der momentanen Perspektive. Aber ein Land zu "kaufen", "gründen" und es dem Planet zu schenken, finde ich eine schöne Vorstellung! (:
2
Kommentar von ancanei , 22.11.2016
Oh - Missverständnis :)
Ich plane eigentlich garnichts, was immer ich erreicht habe, ist mir passiert, ohne dass ich es mir vorgenommen hätte. Pläne funktionieren nicht bei mir, ich wüsste nicht, wann ich je etwas geplant hätte, das mir auch gelungen ist. Nein, nein - ich geh mit offenen Augen durch die Welt und greif mir, was mich interessiert und solange es mich interessiert. Und versuche einfach nur, das Beste aus dem zu machen, was das Leben mir bietet. Mehr brauchts einfach nicht :)
Ich fands einfach angenehm, auf HB, HS, Synästhesie und vor allem Scanner zu stoßen. Nicht, weil ich mich einordnen will (Gott bewahre), aber es hat mir gut getan, dass ich nicht das einzige Marsmännchen unter Erdlingen bin.
Egal, wie selbstbewusst man ist - wenn man immer und immer wieder merkt, dass man einfach andere Wahrnehmungen hat und anders denkt und tickt, dann beschleicht einen vor allem in jungen Jahren schon manchmal die Idee, dass etwas nicht stimmt. Bei mir wars jedenfalls so.
Es war hilfreich, schon vorher zu mir gefunden zu haben, dennoch hab ichs genossen, ähnlich gestrickte Leute kennenzulernen, die sich wie die Wilden auf immer neue Themen stürzen, scheinbar nichts zuende bringen, weil ihnen alles Erlernte langweilig wird, sobald sie es können und weil dann schon das nächste interessante Thema wartet. Aber das muss jeder für sich selbst ausmachen - ich fands jedenfalls klasse, auf die bunten Zebras zu stoßen. Hat mir echt einen Schub in die richtige Richtung gegeben :)
2
Kommentar von Satiharu , 22.11.2016
Von HB, HS und Scanner hab ich nie was gehört. Was ist denn das? Synästhesie nur, weil eine Sozialpädagogin mit jemand anderem gesprochen hat und erwähnte, dass Autisten Zahlen farbig sehen, da war ich sehr überrascht, dachte das wäre bei jedem so x)
Ich habe im Alter von 18 oder so, zum ersten Mal von Indigokindern gehört, bevor diesem Zeitpunkt dachte ich auch, dass etwas nicht stimme, dass ich sogar möglicherweise behindert wäre, alle es wüssten und mir niemand etwas sagt. Denn den Unterschied zwischen mir und anderen nahm ich sehr stark wahr. Ich habe mittlerweile einige "Marsmännchen" und "Marsweibchen", oder auch, aus der Reihe tanzende, kennengelernt, und das sind sehr wohl ziemlich verschiedene Wesenheiten auch zu mir, dennoch verbindet uns einiges, und das tut mir sehr gut! (:
Doch mittlerweile finde ich bei jedem Menschen Übereinstimmungen (:
Höhö, ja ich bin auch ein windiges Pferd ^^ eines das sehr schnell aufnimmt und sehr schnell den Weg wechselt, sobald es einen spannenden Zwischenweg findet hihi
2
Kommentar von ancanei , 22.11.2016
HB = Hochbegabung, HS = Hochsensibilität (bei mir eher Empatie, auf jeden Fall nicht die körperlichen Sinne betreffend. Bei meinem Mann genau umgekehrt, was er alles riecht und hört und sieht und spürt usw. bringt mich zum Staunen), Scanner... - warte, ich hab da einen Link, der dich interessieren könnte (ich glaub echt, dass das auch auf dich zutrifft)
http://www.trappmann-korr.de/service-fachartikel/hochbegabung/hochsensible-scann...
und auch von Anne Heintze
http://open-mind-akademie.de/die-vielbegabte-scannerpersoenlichkeit-2/
Ich kann auch im Grunde mit jedem Menschen (früher sowieso), aber mit zunehmendem Alter hab ich mich immer weiter entfernt. Heute finde ich es eher anstrengend, mich längere Zeit in den 'kleingebliebenen Welten' anderer aufzuhalten. Kurze Stippvisiten ja, aber nicht mehr, weil es sich anfühlt wie ein zu enges Korsett.
Es war einfach eine Frage der Entwicklung, heute bin ich lieber in meinem Zuhause mit Mann, Hund und Katzlis oder unterwegs in der Natur (mit Hundi) und es reicht mir völlig, einmal die Woche in den Laden im Dorf zu gehen, hier und da mal hallo zu sagen, ein paar Worte zu wechseln und gut isses.
Eben eine schrullige Almöhin des nordischen Flachlands :D
1
Kommentar von ancanei , 22.11.2016
Ich schreib mich damit auch nicht fest - genausowenig, wie ich mich festschreibe, wenn ich mich als Frau bezeichne. Oder wenn ich schreibe, dass ich so temperamentvoll wie nachdenklich bin und dass das Berechenbarste an mir meine Unberechenbarkeit ist. So ist es halt. Jetzt. Heißt ja nicht, dass es immer so bleiben muss - aber jetzt ist es so. Und die letzten 58 Jahre wars auch so. Damals war ich halt 'Zappelphillipp' und "wie der Wind dreht sich mein Hut" - unstet, ohne Durchhaltevermögen und was weiß ich nicht noch alles. Heute kennt man es unter Scanner und das find ich total in Ordnung so :)
Und wenn ich morgen tot bin, dann bin ich halt tot. Heute bin ich lebendig. Muss alles nicht so bleiben, man weiß ja nie :D
1
Kommentar von Satiharu , 23.11.2016
Ach Hey. Vielleicht liegt das an der Mobile Version, doch scheinen mir diese beiden Links super langweilig. Hab nur reingeblickt. Vielfältiges Inter-esse habe ich. Doch ich glaube das ist so weil ich einfach selbst gross bin und dennoch kein Wachstumsende sehe. In diesen Links meine ich die Kleingeistigkeit und Festgefahrenheit von Gelernten zu erkennen und Ich brauche zur Zeit keine Differenzierung zu anderen Menschen. Ich weiss wer ich bin, das ist eine gesunde Grundlage. Ich halte mich auch nicht lange in sterilen Zimmern auf. Doch blicke ich gerne durch die Fenster, ich sehe ja nur so was sivh darin befindet. Ausserdem ist das Leben in uns dasselbe. Metaphorisch füren Umgang mit Menschen. Ich will auch nicht als jemandes Eigentum gelten. Ich komme, erkenne, weise und gehe. Auch muss nicht jeder wissen mit welchen Themen ich mich zur Zeit auseinandersetze, denn dafür sind viele Geister zu solid oder zu wurzelschlagend. Das wäre wohl nicht sehr gesund. (: besonders nicht bei meinen bisherigen Themen.
Ich bin auch sehr sensibel, doch was beides angeht. Und sagen wir begabt, ich bin sehr clever laut Tests, doch ich glaube, dass viele Menschen auch dazu fähig wären, wären sie nur interessiert ins Leben und sich Selbst. So nenne ich es nicht hochbegabt, sondern interessiert. (:
Denn wenn mich etqas keineswegs interessiert, bin ich so schlau wie ein Laubfrosch. Da denke ich an Wasser und freue mich über jedes Insekt das ich sehe, ausserdem würde ich gerne fortspringen. Konzentration ist die Kraft meines Interesses, Gedächtnis die Kraft meiner Einprägung , bzw Konzentration bei Wahrnehmung. Hey! Mit dir lerne ich wunderbar Dinge in Sprache zu verfassen. Kontakt zu Menschen lehrt mich viel. Doch ist das vielleocht so eine Phase. Ich bin auch gerne allein (einzigerMensch)
(:
1
Kommentar von ancanei , 23.11.2016
Versteh ich, aber ich ticke da anders (nicht besser, nur anders).
Ich will erst alles ganz konkret bis ins Kleinste wissen und lass es dann ins Große Ganze einfließen. Umgekehrt ist es mir irgendwie zu wischiwaschi. Aber das ist nur meine persönliche Vorgehensweise, das kann, darf und soll jeder machen, wie es ihm entspricht :)
1
Kommentar von Satiharu , 23.11.2016
Ich weiss eben bloss was ich bin und sonst nichts. Und halte mich daran und lass mich damit ins grosse Ganze einfliessen.
Ich glaube sehr wohl, dass mein Leben bei einigen Menschen als Wischiwaschi rüberkommt, doch schöpfe ich Weisheit und Freude daraus, darum sagen die Leute meist positiv; Er geht seinen Weg (:
Und meiner Meinung nach; handle ich flexibel und gerne (:
Wie meinst du das? Du willst es bis ins Kleinste wissen? Eigenwahrnehmung oder behauptete Fakten anderer Wahrnehmungen?
Es mag sein, dass deine Links sehr spannend sind, doch brauche ich Appetit darauf um es zu schätzen. Und das habe ich im Moment (noch) nicht. (;
1
Kommentar von ancanei , 23.11.2016
"Ich weiss eben bloss was ich bin und sonst nichts."
Sicher? Und was, wenn du dein Leben nur träumst? *zwinker*
Das mit den Links lass bleiben - sowas dient einem nur, wenns einen auch anspringt und wenn es dich nicht anspringt, lass es! Vertrau dir (ich weiß, das tust du eh, du reagierst richtig großartig, aber ich sags trotzdem nochmal).
Ich will halt genau wissen, was es mit dem Häufen von HS, HB, Scanner, Synästhesie & Co. auf sich hat. Ich hab ja das Glück, selbst betroffen zu sein (ich bin mein liebstes Versuchskaninchen). Ist im Grunde wie beim Kochen. Zwei Leute kochen einen Gemüseeintopf nach dem gleichen Rezept und servieren in im gleichen Geschirr mit der gleichen Bezeichnung (Gemüseeintopf halt). Der Eintopf schmeckt völlig gleich lecker, hat die gleiche Konsistenz - der einzige Unterschied ist, dass einer halt noch genau weiß, wann welches Pflänzchen wo wächst und welche Wirkung es hat usw. Für den Eintopf ist das total egal, der wird ja nicht besser dadurch - es ist eben einfach nur anders :)
Ich will alles über das Leben wissen, jede Facette, alle Ausprägungen, wie es funktioniert, wann unter welchen Bedingungen mit was zu rechnen ist, welches Gefühl wann weswegen wie aktiv wird, was es mit dem männlichen und dem weiblichen Prinzip auf sich hat, welche Seinsebenen wir berühren und und und und. Trotzdem bin ich unterm Strich auch nur ich (wenn ich mein Leben nicht träume). Genau wie du. Nicht besser und nicht schlechter. Nur dass mir die Erklärung, dass ich ich bin, einfach nicht genug wäre - auch wenn es so ist. Aber dafür interessiert mich das Leben zu sehr und dafür interessiere ich mich zu sehr - verstehen wie meinen? Dass ich ich bin, kann ich auch sagen, wenn ich die anderen Geheimnisse entdeckt habe :)
1
Kommentar von Satiharu , 24.11.2016
Hihi ja auch dann weiss ichs, mein Wissen ist davon nicht betroffen,  (: Es macht keinen Unterschied ob ich träume, und es mag sein, dass ich um einiges grösser bin, als ich heute annehme, doch das Momentane von dem was ich weiss, weiss ich. Und das ist bloss mein Selbst, ohne Vergleich. (; Sagen wir, ich weiss was ich weiss, und wieviel ich nicht weiss. Was ich weiss ist das, was ich als mein Ich bestimme. Dazu zählt meine Wahrnehmung und das von mir Wahrgenommene.
Mich interessiert es, wo die Kräutchen wachsen, auch welche Kräutchen evt für was wirken und ebenso wie die Wachstumsbedingungen sind, zumindest von dem, was ich benutze oder besser sogar vorhabe zu benutzen. Ist's nicht mein Eintopf, dann interessiere ich mich nur für die Zutaten, wenn ich darauf in irgendeiner Form einwirken kann. ZB Automarken sind mir völlig Schnuppe, aber wenn ich täglich mit einem Mercedes-Bus fahre, dann interessiere ich mich ein wenig dafür, (selbst wen ich total Anti-Automobil bin) doch bleibt mir Porsche uninteressant bis sich eine spezielle Situation ergibt.
Ich bin der Forscher und das Versuchskaninchen sowie du. Ausserdem ist es mir wichtig, mich nicht bloss auf Fremdwahrnehmung zu verlassen (;
Nur befasse mich mit dem vor meiner Nase ist, ob in einem anderen Land Krieg ist juckt mich nicht, erst wenn ich einen, der dort war, reden höre. Ich gehe davon aus, dass manche das als asozial ansehen, doch ich sorge für meine gesunde Entwicklung. Asozial bin ich nicht, ich gebe Geld bewusst aus, ich kaufe nur Bio (wenns geht), vegan und fair, dazu regional und saisonal (ausser hin und wieder Schokolade (doch stets fair und Bio)), Kleider sind Second-Hand sowie auch mein Laptop und mein Handy. Ich kaufe kein Unilever, kein Nestle, kein Kellogs, etc.
Alles was ich im Leben tue, ist Entscheidungen zu treffen, darin liegt der ganze Sinn, die ganze Kraft. Ich will mich entwickeln, und darum viele ungewohnte Situationen testen. Blosse Wörter à la Lexika lassen mich verkahlen. Ich liebe die Liebe, und das meiste meiner Nahrung jeglicher Art (Essen, Trinken, Umfeld, Gedanken, Musik, Bücher, etc) sollte mir diese gewähren. Ich bin zwar logisch talentiert, doch ohne die Liebe, bleibt es ein Klotz, das Leben in mir, das Inter-esse sträubt sich dagegen, denn zu viel Logik ist der Tod. Oder so verstehe ich es. Man kann damit festsetzen, doch das Leben ist Bewegung.
Ich glaube wir sind uns sehr ähnlich, doch bist du vermutlich sehr viel erfahrener, was bei dir wohl eher für Positives spricht. Denn ansonsten sind mir Kinder meistens lieber als Menschen im Alter zwischen 12 - ....., je nachdem. Allgemein je nachdem :D
1
Kommentar von ancanei , 24.11.2016
Jaaaaa, manchmal (nicht selten) werden Erwachsene komisch *kicher* - gerade eben bin ich in einer Frage nach ner Traumdeutung mit einer Lady(?) zusammengerasselt, die ziemlich offensichtlich nicht wirklich begeistert von mir war/ist *kicher*
Diese kleinen Freuden des Alltags machen mir einfach immer wieder Spaß. Wahrscheinlich ein Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen, die mit Kritik eher ein Problem haben. Insbesondere, wenns persönlich wird, kanns total lustig werden. Aber ich pass schon auf, dass ich die armen Leuts nicht allzusehr an die Wand fahr, ich will ihnen ja nix - nur so ein bisschen Ping-Pong spielen, dann lass ich sie meistens in Ruh und stehn :)
Das Leben liebt mich!
(nein, das mach nich nicht oft, nur manchmal, wenn mich wer allzu sehr herausfordert - die wollen das halt so)
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Kommentar von Satiharu , 24.11.2016
Wenn Fantasie beginnt in der Wahrnehmung der Fremdwahrnehmung zu ankern......... Dann nennt ancanei es komisch. ? (:
Ich halte das Leben auch für einen Spass (: Ich nehme es zwar ernst, doch die Ernsthaftigkeit mit Humor (; oder so
Jeah, die Liebe lebt uns , wir lieben das Leben!!!! :D
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Kommentar von ancanei , 24.11.2016
"Wenn Fantasie beginnt in der Wahrnehmung der Fremdwahrnehmung zu ankern....."
Mmmm.... - ich würde eher sagen, wenn Menschen zu wissen glauben, was sie garnicht wissen können. Und wenn sie Glauben, Überzeugung und Wissen nicht mehr unterscheiden können. Und dann von Wahrheit reden, wenn sie Überzeugung meinen. Sowas in der Art.
Und jaaaa, das kann schon ziemlich komisch werden. Manchmal auch fatal, aber wenn ich drüber jammere, wirds ja auch nicht besser. Dann lieber komisch :D