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    • "Es geht um meine Mutter. Ich bin zwar schon erwachsen und habe sozusagen mein eigenes Leben, aber...

      Ich bin nicht in DE geboren worden und meine Mutter ist die einzige Familie die ich hier habe. Es war von Anfang an schwierig eine Mutter Tochter Beziehung aufzubauen, zumal ich in der Heimat nicht mit ihr aufgewachsen bin."

       

      Hilfreichste Antwort ·

      Liebe SanfteBrise,

      ich vermute mal, dass deine Mutter noch lernen muss, dass ein Kind etwas anderes ist als ein Pullover, den man sich gestrickt hat oder eine Puppe, die man anziehen kann, wie man möchte. Und dass, wenn sie als Mutter Respekt von ihrem Kind erwartet, sie diesem Kind auch vorleben muss, was Respekt bedeutet. Am besten so, dass sie dem Menschen, der ihr Kind ist, Respekt entgegenbringt.

       

      Nu kann man aber andere gaaaanz schwer verändern, besser ist es, wenn man bei sich selbst anfängt. Und in deinem Fall würde ich anfangen,, den Menschen der du bist zu respektieren und zu achten. Es wird nicht leicht sein, aber das weißt du sicher eh am besten, aber - so blöd das jetzt vielleicht klingt - wenn du das schaffst, obwohl deine Mutter so massiv gegensteuert, dann wirst du es in deinem zukünftigen Leben immer schaffen. Denn das, was wir am besten lernen, ist selten das, was uns am leichtesten gemacht wurde.

       

      Ich find echt schade, dass es nicht deine Mutter ist, die dir zeigt, dass du dich selbst achten und respektieren lernen musst wie du BIST, mit all deinen Talenten und all deinen Schwächen und all deinen Vorlieben und all deinen Abneigungen - eben mit all deinen Besonderheiten, die dich ja ausmachen.

       

      Aber wenn es schon ist wie es ist, dann mach das beste draus und lehre dich selbst, nicht wegen, sondern trotz deiner Mutter ein stolzer, selbstbewusster Mensch zu werden. Und wenn du DAS hinkriegst, dann kriegst du alles hin.

      Kopf hoch, lebe dein Leben und sei dankbar für all seine Geschenke an dich, all deine Besonderheiten und Begabungen. Sie müssen nicht allen gefallen (auch nicht deiner Mutter), wichtig ist, was du aus diesen Geschenken machst. Und wer weiß - vielleicht wird sie in 10 oder 20 Jahren gerade deswegen stolz auf ihre Tochter sein. Manche Menschen kommen nämlich zu Verstand, wenn sie älter werden. Oder auch, wenn ihnen bewusst wird, dass sie etwas, was ihnen so selbstverständlich erscheint auch verlieren können. Denn auf Dauer wird es möglicherweise auf eine Trennung hinauslaufen.

      Ich wünsch dir jedenfalls einen wunderschönen Silvesterabend. Ich werd an dich denken und auf dich anstoßen - und morgen kannst du damit anfangen, jedes Jahr so zu leben, als wäre es dein letztes. Das kann bei manchen Entscheidungen echt hilfreich sein *drück*

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    • Hilfreichste Antwort ·

      Ui.... - das ist eine gute Frage, liebe(r) BockHasel.

      Weil es eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschen ist im Hinblick darauf, dass wir ja miteinander leben müssen.

       

      Aber was mir beim Lesen deiner Frage als erstes in den Sinn kam ist die Frage, warum es eher offiziell, aber nicht inoffiziell wichtig ist. Ich glaube, dass wir eine ganze Menge unserer heutigen Probleme weniger hätten, wenn dieses oberste Prinzip nicht nur in Deutschland tatsächlich ernst genommen werden würde.

       

      Wenn es auch schon im Kindesalter von Erwachsenen vermittelt werden würde - und ich gehe sogar noch weiter: Wenn schon Kinder von den Eltern lernen würden, wie wichtig es ist, die Würde des Lebens und der Natur zu respektieren. Aber leider haben verflixt viele Eltern das auch selbst nicht gelernt. Manchmal erscheint es mir so, als ob die Generationen nach mir ein bisschen arg auf 'Hauptsache, nicht erwischt werden' bzw. 'Hauptsache, ich hab recht' konditioniert wären.

       

      Nicht alle, natürlich nicht! Aber doch viele. Und wenn man sieht, was für Probleme dadurch entstehen können und wieviel Leid und Angst und auch unnötige Feindschaft das auslöst, dann wird mir manchmal schon ein bisschen bange vor der Zukunft. Nicht immer, aber wenn ich mir das mal so durchdenke - und wenn ich die Entwicklung der letzten 50 Jahre beobachte.... - doch, dann wirds mir echt mulmig.

       

      Und ich glaube, es liegt zu einem Teil auch daran, dass auch die Politiker ganz oben - auch in der EU - die Menschenrechte eben nur offiziell 'predigen', sich aber rein praktisch einen Schais um Menschenrechte scheren. Insbesondere dann nicht, wenns um wirtschaftliche Interessen geht. Und damit hab ich echt ein Problem.

       

      Die sogenannten zivilisierten Kulturen sind so stolz auf ihre Freiheit, aber Freiheit bedeutet nicht, alles zu dürfen, sondern nicht alles zu müssen. Sie plakatieren ihre 'Werte', regieren aber, als wäre die Würde des Menschen mit seiner Produktivität verbunden. Sonst hätten wir nicht die mitunter unsäglichen Zustände in Altenpflegeheimen, in denen die Würde des Menschen nicht einmal wichtig genug ist, ausreichend Pfleger/innen einzustellen, auch wenns nicht wirtschaftlich ist. Die Menschenwürde ist fast schon zur Farce geworden.

       

      Nach meiner persönlichen Überzeugung bräuchte es einen Großteil unserer ganzen Gesetze garnicht erst, wenn die Achtung vor der Würde des Menschen tatsächlich ernst genommen werden würde. Aber nur predigen hat noch nie viel gebracht, weder im Großen noch im Kleinen. Denn auch in einer Familie ist es so, dass Eltern, die etwas nur predigen, nicht aber selbst (vor-)leben, nicht wirklich viel Erfolg damit haben. Allerspätestens, wenn das Kind aus dem Haus ist, wird es drauf pfeifen, aber in den meisten Fällen schon viel früher.

       

      Es wundert mich also nicht so sehr, dass man dran festhält, sondern ich bedaure vielmehr, dass es einfach nicht ernst genommen wird. Dass es zwar gepredigt und plakatiert und werbewirksam ins Szene gesetzt - aber nicht gelebt wird. Und ich kann Menschen anderer Nationen in gewisser Weise schon verstehen, wenn sie uns das einfach nicht abnehmen. Ich hab ja auch selbst gewisse Schwierigkeiten damit.

    • "High, meine Großmutter hat eine Katze, da ist heute Silvester und meine Oma nimmt sie immer mit rein, ist das gut so? Sie hat einen sehr großen Hof wo die Katze hinkönnte, aber sie will sie bei Silvester drinne haben, ist das gut? Antwortet mir mal pls wäre sehr cool"
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      Unbedingt!

      Tiere, die nicht auf die Knallgeräusche konditioniert sind, geraten dann oft in totale Panik, rennen kilometerweit oder kommen unter ein Auto, weil sie nicht aufpassen - ganze Vogelschwärme fallen vom Himmel, weil sie tagaktiv sind und nachts nicht sehen können, aber aufgeschreckt werden.

      Hunde und Pferde aus dem Polizeidienst dürften damit wenig Probleme haben (weswegen ich hier ja auch auf Knallgeräusche konditioniere), aber im Normalfall ist es das allerbeste, Katzen an Silvester reinzuholen. Tolle Frau, deine Großmutter, ich würd mir wünschen, dass alle Katzenhalter so mitdenken :)
      (viele tuns ja, aber eben nicht alle)

    • Sarah Kay Bettwäsche und Kuscheltiere mit 17?
      "Bin ich krank oder ist das noch normal? Danke im vorraus.
      Lg caro"
      Hilfreichste Antwort ·

      Mit 17 noch Kuscheltiere? Bist du noch zu retten??

       

      Scheeerz, ich bin 58 und hab allein genug Plüschschweine, um absolut ehrlich zu erzählen, dass ich ne Schweinekrippe hab (einschließlich Ochs, Esl und was sonst noch so alles dazugehört). Geht natürlich nur mündlich, sonst erkennt man ja an der Schreibweise, dass ich was anderes meine und dann machts keinen Spaß, weil sie dann nicht so schön kucken).

       

      Ansonsten ist mir ziemlich egal, 'was man normalerweise so macht'. Ich war 17, als ich das erste Mal mit Inbrunst verkündete, dass - auch wenn ich 100 Leben hätte, ich mir schwer überlegen würde, ob ich eines davon dafür vergeuden würde, das zu leben, was andere von mir erwarten.

       

      Ob ich normal bin? Hm.
      Sagen wir mal so.... - ich bin durchschnittlich groß, durchschnittlich schwer, durchschnittlich gesund, hab ne durchschnittliche Schuhgröße - im Grunde kann man auf 3d so ziemlich alles an mir total durchschnittlich nennen. Also seeeeeehr normal.
      Ob ich darüber hinaus normal bin? Eher nicht.
      Ist das überhaupt erstrebenswert? Für mich? *überleg-überleg-überleg*?

      Nö.

      Aber ich bin ein glücklicher Mensch und das ist mir wichtig :)

    • Ist der Mensch wirklich ein dunkles Wesen?
      "Heey ich habe die Aufgabe mich zur Aussage von Johan Wolfgang von Goethe zu äußern und zwar zu "Übrigens aber ist der Mensch ein dunkles Wesen, er weiß nicht, woher er kommt, noch wohin er geht, er weiß wenig von der Welt und am wenigsten von sich selber.". Kann mir da jemand helfen, weil ich bin der Meinung, dass der Mensch KEIN dunkles Wesen ist?"
      Hilfreichste Antwort ·

      Hahaaaa - unser Goethe. Muss ein toller Typ gewesen sein, ich wäre ihm zu gern mal begegnet. Grandiose Aussage übrigens. Wenn er gesagt hätte, dass der Mensch ein Wesen ist mit der Fähigkeit, sein inneres Leuchten komplett abzudunkeln, würd ich das von A bis Z unterschreiben. Aber nicht mit der Aussage, dass der Mensch ein dunkles Wesen ist. Weil das seh ich wirklich ganz anders. (aber vielleicht war er grad Schaise drauf, als er das gesagt hat - wenn ich schlecht drauf bin, erzähl ich manchmal noch ganz anderen Mist)

      Dass der Mensch nicht weiß, woher er kommt und wohin er geht, stimmt absolut. Alles, was das betrifft, kann er nur glauben - niemand weiß es.

      Dass er wenig von der Welt weiß, stimmt ebenfalls. Klar, wir haben seit Goethe eine Menge dazugelernt, aber es gibt keine Zeit, in der wir nicht glaubten, wunders schon was zu wissen. Und wenn mans genau nimmt, ist unsere Generation ja nun wirklich der Gipfel aller Blödheit. Weil der Mensch als solches nie besser wusste, dass er nicht nur fähig, sondern wirklich drauf und dran ist, den einzigen ihm zur Verfügung stehenden Lebensraum zu riskieren - und trotzdem weiterzumachen wie gehabt. Das kann man drehen und wenden wie man will - dümmer geht nimmer. Und wenn ihm sein ach so großes Wissen von der Welt nicht einmal ausreicht, sich den eigenen Hintern zu retten und alles in seiner Macht stehende zu tun, um seinen Lebensraum nicht nur zu schonen, sondern aufzupeppen und so lebenswert und vielfältig zu gestalten wie es nur irgendwie geht, dann ist sein ganzes Wissen nichtmal das Papier wert, auf dem es geschrieben steht.

      Fazit: Niemals hat der Mensch sich blöder angestellt als heute.

      Und von sich selbst wissen die meisten nicht mal so richtig, dass sie nichts anderes sind als Teil der Natur und ein Mitgeschöpf in Lebensraum Erde. Sie sind kontrollsüchtig bis zum Abwinken, wollen alles und jedes geregelt wissen und glauben oft allen Ernstes, dass sie klüger sind als der Rest der Natur. Und ich kenne keinen (einschließlich meiner selbst), der sich nicht selbst besser auf den Arm nehmen und sich die Hucke volllügen kann als jeder andere.

      Aber dunkel nicht. Weil der Mensch die Fähigkeit hat, Erkenntnisse zu sammeln und zur Einsicht zu gelangen, manchmal sogar ganz von selbst und aus sich heraus. Und das ist das eigentliche Wunder. Manchmal hauts mich geradezu um, was ein Mensch aus sich machen kann, wenn er angefangen hat, seinen eigenen Dogmen auf die Spur zu kommen - das ist echt krass!
      Okeeee, ich würde mir wünschen, dass es ein paar mehr werden, aber die bloße Tatsache, dass es auch nur einem einzigen Menschen gelingt, widerlegt die Aussage Goethes.

      Aidewai, was würd ich drum geben, mal mit dem ne Runde schnabbeln zu können. Nicht nur mit ihm, klar, aber er steht relativ oben auf der Liste
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    • Geschwister bekommen wesentlich mehr zu Weihnachten?
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      Hm. Sicher, dass nicht ein Fuffziger ohne Absicht gefehlt hat?
      Wenn es aus Absicht passiert ist, find ich es grundfalsch, völlig egal, welchen Grund sie gehabt haben. Einfach, weil sowas das Verhältnis unter Geschwistern empfindlich stören kann.

       

      Natürlich ist es sinnvoll, wenn man lernt, mit dem glücklich und zufrieden zu sein, was man bekommt, aber es ist ein Urverhalten (nicht nur) des Menschen, auf Ungerechtigkeiten aufmüpfig zu reagieren. Das hat man in vielen Tests mit Schimpansen und Kappuzzineraffen eindeutig festgestellt.

      Beispiel: Man lasse zwei Affen das Gleiche tun und belohnt dann beide mit einem Stück Gurke. Nach einer Weile gibt man einem von ihnen eine Traube als Belohnung, der andere kriegt weiter Gurke. Schon beim allerersten Mal stutzt der, der weiterhin ein Stück Gurke bekommt, aber beim zweiten - spätestens dritten Mal gehts rund und dann wird klar, warum es besser war, beide Affen in zwei verschiedene Käfig zu stecken. Weil die dann nämlich richtig, richtig sauer werden.

       

      Genau das Gleiche findet man bei Kain und Abel. Da gehts keineswegs darum, dass Kain was Böses gemacht hat, es ist einfach eine Erzählung, die verdeutlicht, wie es ausgehen kann, wenn man ein Kind bevorzugt und das andere vernachlässigt. Das sorgt IMMER für Unfrieden.

       

      Von daher: Ich finde es falsch, aber....
      versuch du bitte trotzdem, dankbar zu sein für das, was du erhältst. Einfach, weil einem das total gut tut - das weiß ich aus eigener Erfahrung :)

       

      Frohe Weihnachten, daFreac *drück*

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    • Spüren Pflanzen gefühle der Menschen?
      "Menschen hassen mich,Tiere hassen mich. Zumindest zeigen mir beide Gruppen dies mir Abweisung... Meine einzige chance mit einer anderen Spezies zu leben sind die der Pfanzen...Spüren sie auch Nervösität oder Angst und reagieren anschließend mit abweisung und Hass? Oder sind sie einfach nur da und zeigen uns wie das leben Funktioniert?"
      Hilfreichste Antwort ·

      Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass auch Pflanzen fühlen können. Die Annahme der sogenannten zivilisierten Nationen wurzeln ja im Glauben der Vorfahren, eine besondere (von der Natur abgesonderte) Lebensform zu sein. Und als die Wissenschaften aufkamen, die sich mit Tieren und Pflanzen aufkamen, basierten sie natürlich auf dem Bewusstsein der damaligen Menschen. Sie sind einfach nicht davon ausgegangen, dass Tiere oder sogar Pflanzen Gefühle haben oder gar über eine Art Bewusstsein verfügen. Die Beweisnot lag also bei Tier und Pflanze, das heißt, um die eigene Sicht (den eigenen Glauben) zu ändern, braucht es den Beweis, dass ein Tier bzw. eine Pflanze Gefühle wie wir auch oder eine Art von Bewusstsein haben kann.

       

      Indigene Völker, die in und mit der Natur leben, kämen garnicht erst auf die Idee, dass Tiere oder Pflanzen keine fühlenden Mitgeschöpfe sind und kommunizieren ganz selbstverständlich auf ihre Weise mit der Natur. Und wie wir nunmal sind, haben unsere Schlaubis das als dummen Aberglauben abgetan. Was die Tierwelt betrifft, ist das Thema wohl (hoffentlich) vom Tisch. Es ist längst bekannt, dass Tiere sehr wohl über Gefühle, Bewusstsein und die Fähigkeit zum cognitiven Denken verfügen. Und die Liste derer, bei denen man erstaunliche Fähigkeiten und Interaktionen mit ihrer Umgebung entdeckt hat, wächst rapide an und die alte Unart, Reaktionen und Verhaltensweisen schnell und bequem als Instinkt abzutun, dürfte sich langsam ihrem Ende zuneigen.

       

      Bei Pflanzen ist man auch schon viel weiter, aber diesbezügliche Untersuchen boomen noch lange nicht so wie die Verhaltensforschung der Tierwelt. Aber so langsam ist die Erforschung von Gefühlen, Bewusstsein, Kommunikation zwischen verschiedenen Pflanzen auf dem Vormarsch, es tut sich einges. Die Ergebnisse deuten z.B. darauf hin, dass Pflanzen, die mit liebevollen Komplimenten gepflegt werden, üppiger wachsen als Pflanzen, die während der Pflege beschimpft werden. Und dass Bäume umstehende Artgenossen wissen lassen, wenn an ihnen herumgesägt wird oder sie gar gefällt werden.

      Aber dass Pflanzen dich hassen werden, glaube ich definitiv nicht.

       

      Genausowenig wie dich Tiere hassen. Sie spüren nur deine Unsicherheit, Nervosität und Angst und reagieren dann ihrerseits unsicher. Manche ziehen sich dann zurück, andere drohen der Quelle der Unsicherheit, kann schon vorkommen, dass ein Hund dann knurrt oder eine Katze faucht, aber nicht, weil sie dich hassen, sondern weil sie auf deine Unsicherheit und Nervosität nervös und unsicher reagieren. Das kann auch mit den Menschen so sein, wahrscheinlich sogar. Angst, Unsicherheit und Nervosität kann bei vielen Anspannung auslösen, die zu Gereiztheit werden kann, wodurch sie dann auf Abstand gehen oder in Abwehrstellung gehen. Aber das ist kein Hass, da kannst du ganz beruhigt sein.

       

      Hast du Hilfe, um mit deiner Angst und deiner Nervosität umgehen zu lernen?


      Du kannst es ja außerdem mit einem Pflänzchen versuchen. Mach sie zu deiner Freundin, sprich mit ihr, erzähl ihr alles, was du auf dem Herzen hast und wer weiß? Vielleicht dankt sie es dir mit üppigem Wachstum :)

    • Mein Namen ändern mit 20?
      Also wenn man sein Namen ändern will . Z.b von Alessio auf alesio ist nur ein Beispiel jetzt. Geht das ? Wenn man nur ein Buchstaben vertauscht oder weniger haben will?"
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      Solche geringfügigen Änderungen?

      Mein Neffe hat seinen Namen als Jugendlicher von Mark zu Marc ändern lassen und hatte keine Probleme damit. Das ist aber schon einige Jahre her, möglicherweise hat sich ja etwas geändert. Aber bei so geringfügigen Änderungen seh ich keinen Grund, wieso das nicht mehr gehen sollte.

    • AfD = Hitlers NSDAP?
      "Die AfD fordert in einem Positionspapier im Landtag von Baden Württemberg eine Art Warschauer Ghettos für Kriegsflüchtlinge, wie eine ehemalige AfD-Politikerin offenbart. Gleichzeitig gewinnt die AfD als Partei immer mehr Zulauf und immer mehr Wähler. Müssen wir uns vor einer Wiederholung einer Hitler-Diktatur fürchten? Und was sagen die AfDler (Basis) selbst dazu? Gibt es hier AfD-Wähler die sich dazu äußern würden ohne Verschwörungstheorien zu gebrauchen?"
      Hilfreichste Antwort ·

      Nunja, der Nationalsozialismus hat ja auch nicht mit dem Bau von Ghettos angefangen. In den Anfängen war er der AfD garnicht so unähnlich. Im Grunde muss man nur Juden mit Ausländern austauschen. Auch die Werte, die Frau in der Rolle der Hausfrau, traute Familie, Abwertung der Homosexualität und vieles mehr - alles schon mal da gewesen.
      Da gibts wirklich eine Menge Ähnlichkeiten. Und die Leute, die sich haben einlullen lassen, waren den heutigen AfD-Wählern auch nicht so unähnlich. Völlig überzeugt, den Durchblick zu haben, aber Welten davon entfernt.

      Aber weil die meisten dieser Leutchen heute bei Nationalsozialismus gleich Holocaust, Krieg und all das damalige Grauen vor Augen haben (das aber alles erst viel später geschah). wähnen sie sich auf der sicheren Seite. Auf die Idee, sie mit den Anfängen des Nationalsozialismus gern auch mal vor Hitler zu vergleichen, kommen die allerwenigsten. Sie starren auf die Flüchtlinge wie Karnickel auf die Schlange, sehen sich von Europa übervorteilt und kreisen munter in dieser doch recht kleingeistigen Infoblase herum - und weiter sehn und denken sie nicht.

      Wenn ich mich an die Erzählungen meiner Mutter erinnere (sie hat das alles ja miterlebt), kann ich nur sagen, dass sich das verflixt ähnlich ist. Klar kann ich irgendwie verstehen, dass viele die etablierten Parteien abstrafen wollen, aber gleich so? Weil rein theoretisch könnte das jeder wissen. Auch wenn meist nur Krieg und Holocaust mit dem Nationalsozialismus und Hitler in Verbindung gebracht wird - um zu wissen, dass die auch mal angefangen haben und man besser diese Anfänge mit den Anfängen der AfD vergleich, braucht man kein Abitur. Aber was man erbt, braucht man nicht zu kaufen (pflegte meine Mutter zu sagen).


      Die Abstimmung kann ich nicht mitmachen, ich wollte die AfD sowieso noch nie wählen, ich konnte vorher schon denken :D
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    • Kann man es auch Talent dazu zählen, wenn man sich gut ausdrücken kann?
      "Geht das?"
      Hilfreichste Antwort ·

      Ja natürlich. Ein Talent ist eine Begabung und rhetorisch Begabte haben das Talent, sich gut ausdrücken zu können. Und das ist wirklich wichtig, da gehts immerhin um eine der wichtigsten Formen von Informationsübermittlung. Das Begabung ist keine Selbstverständlichkeit, das weiß jeder, der beruflich mit Sprache arbeitet (Journalismus, Autoren, Redakteure uvm.. Da gibts wie in allen anderen Bereichen Begabte, weniger Begabte, Hochbegabte und Leute, die kaum einen geraden Satz rauskriegen. Was überhaupt nicht schlimm ist, die haben halt andere Talente - schließlich hat jeder seine ganz persönlichen Begabungen.

      Aber klar ist jede Form von Sprachbegabung eine Begabung - und damit auch ein Talent.
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    • Eigentlich müsste es uns nicht geben, habt ihr auch manchmal diesen Gedanken, und der macht euch Angst?

      "Da läuft einem doch die Gänsehaut über den Rücken...

      und wenn man dann bedenkt, dass wir nur ein kleiner Teil eines großem Irgendwas sind.. Und darauf schaut, wie viele Probleme es in der Welt gibt... kommt einem das alles doch nur blödsinnig vor ..."

      Hilfreichste Antwort ·

      Das ist eine Frage des Augenblicks.

      Schau, das Leben verläuft nicht in einer langen, eintönigen Linie, das wäre ja auch stinklangweilig. Wir haben einen inneren Rhythmus, wir fühlen uns mal groß und wichtig und mal klein und unbedeutend, wir sind mal glücklich und mal unglücklich, mal fröhlich und mal traurig, mal stark und mal schwach usw. Und das hat durchaus seinen Sinn, weil das eine ohne das andere nur sehr bedingt möglich ist.


      Natürlich ziehen Menschen die angenehmeren Gefühle vor, aber meiner Erfahrung nach hat man viel mehr davon, wenn man sich auch die unangenehmeren gestattet und sich einfach dem natürlichen Rhythmus hingibt. Man kann stärker sein, wenn man sich auch mal schwach sein lässt, man kann Fröhlichkeit und Glück velmehr wertschätzen und genießen, wenn man auch mal traurig und unglücklich ist und nicht wenige, die sich Schwäche oder Angst nicht zugestehen, rauschen über kurz oder lang in gepflegte Angstzustände oder depressive Phasen.

       

      Das von dir beschriebene Gefühl nenne ich den 'Wurmmodus'. Früher fand ich den doof, aber mittlerweile lieb ich den genauso wie alle anderen Phasen auch. Zum einen find ich mich (im Nachhinein) echt putzig als Wurm und zum anderen tut es meinem Selbstbewusstsein unglaublich gut, auch mal ne Pause einzulegen. Dann ist es da, wenns gebraucht wird - aber richtg.

      Von daher - japp, manchmal hab ich ob der Größe des ganzen Seins die Hosen gestrichen voll und fühle mich als unwichtiger Wurm ohne Bedeutung. Dann bin ich nix, kann nix, weiß nix - dann bin ich Wurm. Und das lasse ich ausgiebig zu, bis sich mein Rückgrat ausgiebigst ausgeruht hat - das merkt man dann schon. Und dann gehts wieder aufwärts - und wie!


      Wenn ich mir heute vorstelle, ich müsste mich wieder in diesen üblichen Dauerbetrieb von Zuversicht, Stärke und Wohlbefinden pressen, krieg ich Schleifchen in die Eingeweide - grauselig. Dafür kenne ich diese Dauerwohlfühlschleife viel zu gut. Letztlich redet man sich ja ein, was nicht grundlegend so ist, man wird ein bisschen wie eine Marionette. Und man merkts nicht mal - man kennts ja nicht anders. Wir Menschen leben mitunter nach komischen Regeln, die mit dem echten Leben noch lange nicht immer im Einklang stehen.

    • Warum die verbotene Frucht von den Menschen begehrt wird
      "Schon als Kind merkte ich, wenn mir Mutti etwas verbat dachte ich nur daran."
      Hilfreichste Antwort ·

      Mir ist noch etwas Wichtiges dazu eingefallen

      Die 'verbotene Frucht' hat ihren Ursprung bei Adam (dem Menschen) und seiner Angebeteten. Und da gehts nicht um Obst, sondern um Gut-Böse-Regeln. Um das Aufstellen einer künstlichen Barriere. Das ist in meinen Augen der Kern, Menschen sind nicht darauf ausgerichtet, sich von etwas abgetrennt zu fühlen. Und das geht über ein verbotenes Gut hinaus.

       

      Um einen Menschen zu bewegen, woanders hin zu wollen, braucht man ihn nur einzusperren. Selbst wenn er sackfaul ist und sich ansonsten nicht weiter weg bewegt hätte als unbedingt nötig - kaum ist er vom Rest der Welt abgetrennt, will er den Zaun bzw. die Mauer überwinden.

       

      Dabei geht es nicht so sehr darum, dass das Verbotene oder Unerreichbare vielleicht kostbarer ist, sondern um das Überwinden der Abtrennung. Sobald das Verbotene bzw. Unerreichbare erreicht worden ist, kann es von jetzt auf gleich jeden Reiz verlieren. Und nicht selten erkennt ein Mensch, dass das, was er vorher hatte, eigentlich viel wertvoller für ihn ist. Oft fragt er sich sogar, was ihn vorher so gereizt hat.

       

      Ich glaube, dass der Mensch einfach nicht darauf ausgelegt ist, Abgrenzungen zu akzeptieren. Nicht mal natürliche wie z.B. nicht fliegen zu können. Aber auf konstruierte Grenzen wie Verbote oder Mauern oder Zwänge reagiert er geradezu allergisch.

       

      Die Ausprägung dieser Eigenart ist von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich, aber ich glaube, dass jeder die Veranlagung dazu in sich trägt. Ab dem ersten 'Du-darfst-nicht' war der Wurm drin. Die natürlichen 'du-kannst-nicht' hätten völlig ausgereicht, um die Entwicklung voranzutreiben, aber die zusätzlichen du-darst-nicht, du-sollst-nicht, du-kriegst-nicht haben das Ganze (möglicherweise) eskalieren lassen.

       

      Ich glaube nicht, dass Mauern und Verbote funktionieren können. Auf lange Sicht kann eine gewünschte Ausrichtung nur auf der Basis von positiver Verstärkung funktionieren, weil der Mensch aus tiefstem Innersten keine andere Regulierung akzeptieren wird. Nicht auf Dauer und nicht in großem Rahmen. Funktioniert einfach nicht.
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    • Was hat den Urmenschen intelligent gemacht?
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      Hilfreichste Antwort ·

      Lieber ToniKim,

      Du meinst vermutlich  die Steigerung der Intelligenz, denn Intelligenz war schon vorhanden, als sich Homo von den übrigen Primaten abspaltete. Die Intelligenz von Primaten ist ja nachgewiesen.

      Dass Tiere in sozialen Gruppen oft eine höhere Intelligenz aufweisen, weil zu den 'normalen' Anforderungen der freien Wildbahn auch noch Interaktion einzelner Tiere untereinander die Hirntätigkeit ankurbeln, spielt eine Rolle.
      Hinzu kam dann die Beherrschung des Feuers. Das ermöglichte dem Menschen, seine Nahrung zu kochen und damit leichter verdaulich zu machen und sie effektiver auszuwerten, z.B. durch die beim Kochen gebildete Stärke, die in Zucker umgewandelt wird, der für zusätzliche Energie sorgte.

      Ein weiterer Meilenstein dürfte die Entwicklung der Sprache gewesen sein.
      Die Fähigkeit, etwas benennen zu können und sich dadurch präziser untereinander austauschen und Information vermitteln zu können, dürfte der Entwicklung einen enormen Schub gegeben haben.
      Der nächste Schritt war wohl die Entwicklung war die Erfindung der Schrift, die es ermöglichte, auch Informationen weiterzugeben, ohne selbst anwesend sein zu müssen.

      Ich glaube, dass damit der Grundstein für die menschliche Intelligenz im Wesentlichen gelegt war, aber ich bin nicht wirklich sicher.

    • "Guten Morgen alle miteinander.

      Ich habe schon lange gegoogelt und gesucht, hab aber leider nichts gefunden. Ich hätte gerne eine Liste, wo ich sehen kann, welche Tierarten wo leben. (also Gebirge in Wäldern usw) Ich habe zwar viele Listen über Tierarten gesehen, aber ich habe keine Lust jedes einzelne Tier an zu klicken um zu wissen wo es lebt.

      LG Creaperbox"

       

      Hilfreichste Antwort ·

      Oh. Japp, ich verstehe - aber es gibt Tausende von Tierarten, was für eine Liste wäre das denn? Laut naturkundemuseum-kassel.de gibt es 5.501 Säugetiere, 6.771 Amphibien, 9.547 Reptilien, 10.064 Vögel, 32.400 Fische, 47.000 Krebstiere, 85.000 Weichtiere, 102.248 Spinnentiere, 71.000 sonstige niedere Tiere und über 1.000.000 Insekten-Arten.

       

      Ich würde es mit bestimmten Gruppen versuchen, z.B. Bären oder Raub- bzw. Großkatzen oder Hundeartige usw. Ich hab versuchsweise 'Liste der Bären weltweit' eingegeben und einige mehr oder weniger passable Ergebnisse bekommen (wenn ich dich richtig verstanden habe) - meinst du so etwas in der Art?

      http://www.tier-arten.de/Baerenarten.php

      Das sind zwar auch nur die Bärenarten, aber auf jeden Fall besser als die Infos für jede Tierart einzeln zu suchen. Dazu hätte ich auch keine Lust - selbst wenn du dich auf die Säugetierarten beschränkst,sitzt du ja nächstes Jahr noch dran.

       

      Viel Erfolg!

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    • Kosten bei Tamme Hanken?
      "Ich würde mal gerne wissen was der Stundenlohn oder die Kosten für eine Behandlung betragen hat."
      Hilfreichste Antwort ·

      Ich hab kurz vor seinem Tod auf seiner website gekuckt, was mich ein Termin am Kummertag kosten würde. Es kam auf das Tier an, für Hunde waren es 80 €, bei Pferden hab ich 250 € in Erinnerung (bin mir aber nicht sicher), aber die Preise für die Behandlung von Kleintieren (Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen & Co.) habe ich leider vergessen.

       

      Aber 80 € für die Behandlung eines Hundes? Ein Schnäppchen! Ich weiß, wie die Behandlung eines kranken Tieres ins Geld gehen kann und will mir garnicht vorstellen, was mancheiner schon vorher für langwierige Behandlungen bezahlt hat. Denn die meisten Besucher des Kummertages hatten bereits eine Odyssee an Arztbesuchen und Klinikaufenthalten hinter sich und nicht selten brachten man ihm Tiere, für die Tamme wirklich die letzte Hoffnung war. und oft konnte er den Tieren tatsächlich doch noch helfen.

       

      Stationäre Aufnahme von kranken Pferden war natürlich viel teurer und Hausbesuche kosteten auch mehr, das ist völlig klar, aber für seinen Bekanntheitsgrad (den er ja durch seine erstaunlichen Erfolge erreicht hatte) war eine Behandlung am Kummertag ein echtes Schnäppchen.

    • "Ich würde gerne wissen welche Tiere sich gegenseitig töten(also ich weiß das Löwen schon Löwinnen umgebracht haben, sind das die einzigen Tiere die sich gegenseitig ermorden oder gibt es noch mehr von ihnen) und essen sich gegenseitig auf(ich weiß das Krokodile andere Krokodile aufessen können, tun dies auch andere Tiere) und töten ihre Kinder(einer den ich kenne hat mir gesagt das Hyänen ihre eigenen Kinder töten wenn sie sauer und hungrig genug sind stimmt das und bringen irgendwelche Tiere heutzutage ihre Kinder noch um und wenn ja welche tun es und warum)"
      Hilfreichste Antwort ·

      Bei Rivalenkämpfen ist es bei vielen Tierarten so, dass ein Gegner seinen Verletzungen erliegt, auch bei Pflanzenfressern. Vor allem, wenn beide Kämpfer gleich stark sind und keiner aufgeben will.

       

      Bei Raubtieren gibts auch artübergreifende Rivalitäten, so sind sich z.B. Löwen und Hyänen überhaupt nicht grün und wenn die auf Jungtiere der anderen Art treffen, töten sie sie. Aber auch innerhalb einer Art kommt es vor, dass sie die Jungen ihrer Rivalen töten und natürlich auch verspeisen. Wenn z.B. die Rudelführer eines Löwenrudels wechseln, kommt es häufig vor, dass die neuen Chefs erstmal die Jungtiere töten. Das tun sie nicht, weil sie sich überlegen, dass die Löwinnen dann wieder rollig werden, sondern weil sich die, die so vorgingen, stärker vermehrten und sich das Erbgut letztlich durchsetzte - so funktioniert Evolution. Es gibt aber auch Löwen, die die Jungen des neuen Rudels sozusagen mitadoptieren, ist aber nicht so häufig.

      Auch von Hyänen hab ich schon gehört, dass rivalisierende und ranghohe Weibchen schon mal den Wurf einer Rivalin töten - aber nicht ihre eigenen Jungen. Sie bilden wie die Hyänen, Lemuren oder Bonobis ein Matriarchat. Und insbesondere bei den Hyänen haben die Jungs echt nichts zu lachen.

      Aber auch die Kleinen - unter Erdmännchenfamilien ist es garnicht mal so selten, dass ein 'Kindermädchen' die Jungen der Chefin tötet, um sich mit eigenen Jungen an die Macht zu tricksen. Oder dass die Chefin die Jungen von Rivalinnen tötet - gibts auch.
      Wobei Erdmännchen im Grunde supersoziale Tiere sind. Aber es sind Raubtiere und die ErdWeibchen schaffen mit allen Tricks, scheuen sich aber auch nicht, sich richtig zu vermöbeln. Und wenn rivalisierende Familien um ein Revier kämpfen, gehts richtig zur Sache, auch wenn sie sooo possierlich aussehen. Wirklich faszinierende Tiere. 

       

      Zebrahengste fügen sich bei Hengstkämpfen auch manchmal tödliche Verletzungen zu, in der Savanne reicht es schließlich, wenn ein Tier nur humpelt. Es ist auch garnichtmal so selten, dass ein Zebrahengst durchknallt und sich auf das nächstbeste Fohlen stürzt und es tottritt. Kommt einfach vor.

       

      Und natürlich unter Schimpansen gehts öfter mal derb zur Sache. So sozial sie auch sind, die können richtig zulangen. Es gibt auch überaus sanftmütige Clanführer (die sind eben so vielfältig wie wir auch), aber manche sind hitzköpfige Burschen, die ein strenges Regiment führen. Unter Schimpansen ist es garnicht mal so selten, dass sie sich gegenseitig töten - aber nicht verspeisen. Aber sie jagen andere Primaten und die futtern sie dann auch. Die Jungs führen manchmal auch Kriegszüge durch und gehen wie bei der Jagd extrem strategisch vor.
      Aber es gibt halt auch ganz sanftmütige Anführer, die einfach starke Freunde um sich geschart haben wie ne Bodygarttruppe. Superfaszinierend und wahnsinnig spannede Tiere. Die ja wie wir auch zu den Primaten zählen.

      Während ihre engsten Verwandten, die Zwergschimpansen oder Bonobos sehr friedliche Tiere sind. Und im Gegensatz zu den Schimpansen ein Matriarchat bilden. Und die jeden Stress halt mit Sex ausleben.

       

      Delphine sind so ein Mischmasch. Supersozial, superhilfreich und verspielt und die haben auch Sex untereinander und miteinander - alle und jeder, jung und alt und wie bei den Bonobos auch gleichgeschlechtlich, da ist im Grunde alles erlaubt. Aaaber rivalisierende Familien können auch heftige Kämpfe gegeneinander führen - auch Delfine sind schließlich Raubtiere, aber Kannibalismus gibts unter ihnen natürlich nicht.

       

      Boah.... - schon wieder viel zu viel gesabbelt, aber du siehst, dass es sowas auch in der Tierwelt gibt. Was keineswegs bedeutet, dass der Stärkere gewinnt, denn die Klügeren gewinnen auch oft, manchmal die Geschickteren, viele Wege führen nach Rom bzw. zum Erfolg. So simpel, dass es da nur nach Kraft geht, ist die Natur nicht :)

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    • "Wie spürt ihr eure Liebe wie definiert Ihr liebe also bei mir ist es so das ichs irgendwie in mir drin spüre so ein schönes gefühl und nur schon wen ich an sie denke muss ich lächeln ich wollte wissen wie das so bei anderen Mensche ist. Und glaubt ihr an die wahre liebe? Ich schon."
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      Tolle Frage, danke Pianist :)

      Liebe ist pure Anziehungskraft auf der Ebene von Geist und Gefühl.
      Sie erwacht, wenn wir jemandem oder etwas begegnen, der, die oder das wichtig für uns ist. Sie äußert sich in zwischenmenschlichen Beziehungen als Freundes- und Mutter- bzw. Eltern- und Geschwisterliebe. Und wenn man einem möglichen Lebenspartner begegnet, erleben wir Herz über Kopf verliebt-sein.

       

      Je nachdem, ob man glücklich- (erfüllt) oder unglücklich (unerfüllt) verliebt sind, ist sie wie ein Turbobooster an Lebensenergie, der uns uns leicht fühlen und die Welt hell und bunt für uns erscheinen lässt oder aber wie ein Mahlwerk, das uns uns schwer fühlen und die Welt für uns trist und grau erscheinen lässt. Sie kann Herausforderung oder Erfüllung sein, je nachdem, ob wir etwas überwinden sollen oder einen Hafen brauchen.

       

      Alle unsere Gefühle sind Ausdruck von Liebe, je nachdem, wie wir zu dem stehen, was uns wichtig ist.

       

      • Glück empfinden wir, wenn wir mit dem uns so Wichtigen verbunden sind.
      • Trauer empfinden wir, wenn wir jemand oder etwas Geliebtes verloren haben und loslassen müssen.
      • Zorn empfinden wir, wenn zwischen uns und dem, was uns wichtig ist, ein Hindernis steht (unsere 'Abrissbirne', die das Hindernis zertöppern und den Weg freiräumen will)
      • Hass empfinden wir, wenn jemand etwas Geliebtes getötet oder zerstört hat.
        Hass und Zorn treten oft gemeinsam auf, sind aber nicht dasselbe.
      • Angst empfinden wir, wenn ein Verlust von etwas uns Wichtigem droht. Sie ist immer auf die Zukunft gerichtet, man hat niemals Angst vor dem, was jetzt ist, sondern immer nur vor dem, was in der Zukunft geschehen kann.
        Beispiel: Man hat niemals Angst davor, dass jemand mit einem Messer vor uns steht, sondern davor, dass er uns damit verletzen kann.

      Was wir 'wahre Liebe' nennen, ist eine tiefe, innige Herzensverbindung zu einem Lebensgefährten. Aber ich glaube, dass Liebe so oder so wahr ist. Ich wüsste nicht, was wahrer sein könnte.

    • Berechtigte Kritik oder sind das eher Lapalien?

      seit ich vor etwa 3 Jahren als neuer Mitarbeiter in einem Betrieb anfing haben bestimmte Mitarbeiter ständig etwas an mir auszusetzen. "Sie haben wieder vergessen Raum X abzuschließen" "sie sind mit verschmutzen Schuhwerk erschienen" "sie haben ihren PC Monitor nicht abgeschaltet" "diesen Bereich dürfen sie nicht betreten." "Es ist verboten E-Zigaretten im Betrieb zu rauchen" "Sie müssen die Spülmaschine ausräumen" .

       

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      Grüß dich, DerSchnupfen (Cooler Nick)

      Du kannst dir restlos sicher sein, dass keiner der Kritiker an deiner Arbeitsstelle wie auch hier fehlerlos ist. Und die angegebenen Punkte zeigen, wie kleinlich unser (berufliches) Umfeld geworden ist. Menschliche Ungeschicktheiten oder Unüberlegtheiten werden nicht mehr toleriert, man hat zu funktionieren und peng. Gaaaanz üble Voraussetzungen für nicht so perfekte Menschen und beim Lesen der Antworten ist mir auf einmal restlos klar geworden, wieso so viele (und immer mehr) Menschen unter Burn-outs und Depressionen leiden. Mit Menschlichkeit hat das nämlich nichts mehr zu tun, das ist Perfektionismus mit Strammstehen.

      Natürlich gibts da auch besondere Prioritäten - wenn du z.B. in Geheimnisbereichen oder mit gefährlichen Erregern arbeiten würdest, aber ich nehme nicht an, dass das so ist, sonst hätte man dich wohl schon entlassen - hab ich recht?

      Aber das da find ich übel. Und bei manchen Antworten wird mir ebenfalls übel. Würde des Menschen unantastbar? Wenn man funktionierende Automaten schaffen will, sollte man welche bauen. Menschlichkeit ist jedenfalls nicht mehr gefragt und kleine menschliche Schwächen werden geahndet, wie man es heut in Kindergärten nicht mehr tut. Super-super-übel.

      *steine rundreich*
      (falls wem nach Steinigen zumute ist beim Lesen meiner Antwort ;) )
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    • Was bräuchte es, damit der Mensch aufhört, die Natur so masslos auszubeuten

      Wir hörten sicher schon mal von Klimawandel, von aussterbenden Tierrassen, von hungernden Kindern und Menschen die Stunden lang laufen müssen, um zur nächsten Quelle zu gelangen.

      Man benutzt Gifte um möglichst viel zu ernten. Man jagt Mensch und Tier aus Gebieten, um Geld daraus zu machen. Man sperrt Tiere ein Leben lang ein, und "nutzt" sie, ohne sich gerecht dafür zu bedanken.

      Ich will euch nichts vorwerfen, ich seid da so aufgewachsen, doch was müsste man nun tun, um das euch Nahe zu bringen, damit ihr das wirklich wieder Ernst nehmt? (:


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      Dazu bräuchte es ein Wirtschaftssystem, das so umstrukturiert wurde, dass die bisher völlig falschen Anreize an die richtige Stelle rückt. UND es bräuchte Menschen, die sich einer solchen Möglichkeit öffnen und fähig sind, über den Tellerrand schon dagewesener Beispiele (Kommunismus, Kapitalismus, soziale Marktwirtschaft, Tauschwesen usw.) hinauszudenken und neue Wege auszuprobieren.

       

      Selbstverständlich ist es möglich, ein solches System zu schaffen, die Schwierigkeit liegt nach meiner Erfahrung darinnen, die Überzeugung an die Unabdingbarkeit und auch Unveränderbarkeit des bestehenden Systems aufzubrechen. Aber es ist möglich, ein System zu schaffen, das nicht nur den Menschen einen Ausgleich für ihr Tun, sondern auch der Natur einen Ausgleich für ihre Gaben zusichert und in dem nachhaltig und verantwortungsvoll produzierte Waren günstig sind, zerstörerisch und verantwortungslos produzierte Waren teuer bis unerschwinglich sind und in dem jedweder Eigennutz von Konzernen, Industrien und Unternehmen schlicht aufgelöst werden. 

      Und neben anderen positiven Auswirkungen würde das bewirken, dass aus Natur und Lebensraum Erde kein Geschäft mehr gemacht wird :)

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